— Reise

Die Methode Christov-Bakargiev „Wenn Ausstellungen wie diese um das Öffentliche ringen, dann sollten sie auch die Frage nach ihren eigenen Produktionsbedingungen stellen.“

Kunst, Reise, Istanbul Biennale, Istanbul, Carolyn Christov-Bakargiev, Adrián Villar-Rojas, Documenta 13, René Block, Jens Hoffmann, Adriano Pedrosa, Bülent Eczacibasi, Koc-Gruppe, AKP, Türkei, Annie Besant, Tommaso D’Aronco, Istanbul Modern, Arter, Pinar Yoldas, Anna Boghiguian
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 05. September 2015

Fordlândia: Geisterstadt im Dschungel „Wie Fitzcarraldos Kautschukunternehmen würde auch Henry Fords Reich im Amazonas zu einer beispielhaften Geschichte des Scheiterns geraten.“

Reise, Fôrdlandia, Henry Ford, Brasilien, Amazonas, Teatro Amazonas, Manaus, Fordismus, Theodore Roosevelt, Winston Churchill, Sojaindustrie, Cargill, Alexander von Humboldt
Deutschlandradio Kultur, 04. Juni 2014

In Fordlândia brennt noch Licht „Fordlândia war ein Weltentwurf aus einer Hand. Der Fiebertraum eines gealterten Unternehmers, der sich nicht damit zufrieden gab, sich in seine Welt zurückzuziehen, sondern der Überzeugung war, dass diese auch für andere die beste sei.“

Reise, Fordlândia, Henry Ford, Fordismus, Amazonien, Amazonas, Brasilien, Moderne, Industrialisierung, Kautschuk, Albert Kahn, Ralph Wal­do Emer­son, Greg Grandin, Detroit, Sojaindustrie, Cargill
Welt am Sonntag, 04. August 2014

Zeige Deine Wunde „Raum fühlt sich anders an, seit Kommunikations- und Militärtechnologien Grenzen durchlässig machen. Und gerade aus Pakistan kommen künstlerische Ansätze, die diese Erschütterungen spüren lassen.“

Kunst, Reise, Imran Qureshi, Lahore, Pakistan, Deutsche Bank Kunsthalle, Metropolitan Museum of Art, Venedig-Biennale, Aisha Khalid, Tahir Sadiq, Sajid Khan, Ahmad Shah, Suleman Mengal, Wardha Shabbir, Tanya Sani
Die Welt, 03. August 2013

Auf der Suche nach Pakistan „Imran Qureshis Arbeiten lassen die Verletzlichkeit des Körpers spüren wie auch die der sozialen Membran. Sie zeigen Identität und Sicherheit als etwas Flüchtiges, Geborgtes, das ständig auf dem Spiel steht – zusammen mit dem Gemeinwesen, aus dem es stammt.“

Kunst, Literatur, Reise, Imran Qureshi, Lahore, Pakistan, Deutsche Bank Kunsthalle, Venedig-Biennale, Aisha Khalid
Deutsche Bank ArtMag, 17. April 2013

Europa, eine Ausstellung „Ich rutsche gerade in so einen verkniffenen Dokumentarismusdiskurs ab, aber diese Art von als kritischer Kunst getarntem Sozialporno geht mir einfach enorm auf den Zeiger.“

Kunst, Kulturökonomie, Reise, Berlin Biennale, Manifesta, Newtopia, Steirischer Herbst, Joanna Warsza, Florian Malzacher, Artur Zmijewski, Carolyn Christov-Bakargiev, Mikhail Karikis, Uriel Orlow, Renzo Martens, Marcel Broodthaers, Jörg Heiser, Yael Bartana, Jewish Renaissance Movement in Poland, Jonas Staal, Jérôme Bel, Miroslaw Patecki, Mechelen, Genk, Palästina
vonhundert, 11. Dezember 2012

Im Wolkenkuckucks-Eye „Zu hoffen wäre, dass die Kommunen bald lernen, der Suggestionskraft von Beratern und Werbern etwas entgegenzusetzen. Und die öffentliche Hand ihre Souveränität behält in der Getriebenheit der globalen Eventökonomie.“

Kunst, Kulturökonomie, Architektur, Reise, Amsterdam, Niederländisches Filminstitut, Eye, Delugan Meissl Architects, Stadtentwicklung, Aufmerksamkeitsökonomie, Richard Florida, Gentrifizierung, Stedelijk Museum, Olafur Eliasson, Benthem Crouwel, Public Private Partnerships, Anish Kapoor
Der Tagesspiegel, 23. April 2012

Alles unter Kontrolle „Das Öl hat Aserbaidschan, zumindest die Elite, so reich gemacht wie nie. Fieberhaft richtet sich Baku, die „Stadt der Winde“, für den Außenblick her.“

Kunst, Kulturökonomie, Architektur, Reise, Baku, Aserbaidschan, Zaha Hadid, Frank Gehry, Farhad Khalilov, Farid Rasulov, Stalin, Sowjetunion, Öl, Gerkan Marg und Partner
Süddeutsche Zeitung, 12. April 2012

Stadtplanung auf Sicht „Mag der gebaute Raum in Brasilien oft lieblos erscheinen – der soziale ist es nicht.“

Kulturökonomie, Architektur, Reise, São Paulo, Brasilien, Architekturbiennale São Paulo, Arno Brandlhuber, Bogevischs Büro, GKK+ Architekten, Gabriele Glöckler, Jürgen Mayer H., Han Slawik, Oscar Niemeyer, Lina Bo Bardi, Gerkan Marg und Partner
Der Tagesspiegel, 28. November 2011

Schon im Schwarzwald sah er den Ölberg „In Anselm Kiefers Schmetterlingssammlung aus kulturellen Bezügen ist die jüdische Lehre jedenfalls eine Beigabe, die sie nicht notwendig braucht.“

Kunst, Kulturökonomie, Architektur, Reise, Anselm Kiefer, Israel, Israel Museum, Jerusalem, Preston Scott Cohen, Tel Aviv, Tel Aviv Museum of Art, Kulturtourismus
Welt am Sonntag, 30. Oktober 2011

Am inneren Äquator „Die Befreiung von selbst- und zielfixierten Weltsichten gehört zu den wichtigsten Angeboten dieser Biennale, die dezidiert wie selten das Politische als Formfrage stellt.“

Kunst, Architektur, Reise, Istanbul, Istanbul Biennale, Adriano Pedrosa, Alexander Gutke, Cevdet Erek, Charlotte Posenenske, Felix Gonzales-Torres, Jens Hoffmann, Lygia Clark, Lygia Pape, Martha Rosler, Mona Hatoum, Rivane Neuenschwander, Ryue Nishizawa, SANAA, WHW, Wael Shawky, Elmgreen & Dragset
Die Welt, 18. Oktober 2011

Drift ins Himmlische „Im ehemaligen Heizkraftwerk der Tate Modern kommen Sakrales und Profanes auf beispielhafte Weise zur Deckung – anders als in Richters Werk, das diesen Gegensatz als unauflösbare Spannung produktiv hält.“

Kunst, Kulturökonomie, Reise, Gerhard Richter, Tate Modern, Ikea, London, Marcel Duchamp, Helmut Heinze
Der Tagesspiegel, 11. Oktober 2011

Stört die Signale! „Mit rotziger "Und-dennoch"-Geste werden kollektivistische Utopien aus der Mottenkiste geholt und einer angeblich alternativlosen Gegenwart gegenübergestellt.“

Kunst, Kulturökonomie, Reise, Graz, Steirischer Herbst, WHW, Apichatpong Weerasethakul, Eszter Salamon, Istanbul Biennale, Laurence Bonvin, Markus Schinwald, Minerva Cuevas, Yael Bartana, Jewish Renaissance Movement in Poland, Yto Barrada
monopol, 05. Oktober 2011

Haydn in Kurdistan „Die Atmung: Damit kämpft wohl jeder Anfänger. Aber wenn der Anfänger aus dem Irak kommt, dann ist das mit der Atmung eine verdammt gute Metapher.“

Musik, Kulturökonomie, Reise, Arbil, Beethoven, Irak, Kurdistan, National Youth Orchestra of Iraq

„Krabumm, wir sind da!“ „Es ist die abendländische Ökonomie symbolischer Werte, unter der sich hier der Boden auftut, eine Ökonomie, die auf Verknappung beruhte und der Fiktion des Originals.“

Musik, Kulturökonomie, Reise, Aserbaidschan, Baku, Beltmann Pianos, FC Gabala, Gabala, Kaukasus, Steinway, Tony Adams, Sowjetunion, Dubai, Abu Dhabi
Welt am Sonntag, 18. September 2011

Matratzen für alle „Wooloo begreifen den Ausnahmeraum, den die Kunst bietet, als politisch und nutzen ihn für gesellschaftliche Experimente, die im besten Fall auch symbolischen und konzeptuellen Mehrwert generieren.“

Kunst, Kulturökonomie, Reise, Venedig-Biennale, Wooloo
Der Tagesspiegel, 02. August 2011

Klaviermanie im Storchennest „Liszts Geburtsort ist zur internationalen Spekulationsstätte geworden, an der sich im Liszt-Jahr 2011 beispielhaft die Mechanismen des boomenden Kulturtourismus zeigen.“

Musik, Kulturökonomie, Architektur, Reise, Burgenland, Franz Liszt, Heinrich Heine, Kulturtourismus, Roland Hagenberg, SANAA, Yui Tezuka, Österreich
Zeit Online, 14. Juli 2011
Der Tagesspiegel, 10. Juli 2011

„Das politische System ist nicht up to date.“ „‚Es war toll, wie sich die Leute organisierten, wie das Projekt abhob und es nicht mehr um uns ging. Damit wurde es zur sozialen Skulptur.‘“

Kunst, Kulturökonomie, Reise, Venedig-Biennale, Wooloo
monopol, 19. Juni 2011

Dank dem kleinen Führer „Dem Reisenden präsentiert sich Pjöngjang als gigantische Theateraufführung, als Projektionsfläche für seine Fantasien.“

Architektur, Reise, Korea, Nordkorea, Pjöngjang, Philipp Meuser, Kim Jong-il, Kim il-Sung, Frank Gehry, Rem Koolhaas
Welt am Sonntag, 22. Mai 2011

Auf der anderen Seite „Nie war ich in den letzten Wochen weiter weg von der Katastrophe als jetzt, wo ich ihr am nächsten bin.“

Reise, Fukushima, Hiroshima, Japan, Kyoto
Der Tagesspiegel, 09. Mai 2011

Das Relikt „Jeder Wirbelsturm hat ein stilles Auge. Das des Nahen Ostens liegt auf dem Ölberg, hat 197 Zimmer und kostet 100 Dollar die Nacht.“

Architektur, Reise, Israel, Jerusalem, Nahostkonflikt, Nir Evron
Süddeutsche Zeitung, 22. April 2011

Harmonie ist eine Strategie „Woran erkennt man den westlichen Reisenden? An der Unerbittlichkeit im Anspruch. An der mühsam unterdrückten Ungeduld im Ton.“

Musik, Reise, Korea, Südkorea, Tongyeong, Alexander Liebreich, Isang Yun, Nordkorea, Pjöngyang, Heiner Goebbels, Unsuk Chin
Welt am Sonntag, 17. April 2011

Schrein oder Sein „Das ganze System Museum mit seinen Mechanismen von Indexierung, Hierarchisierung und Bedeutungsproduktion ist hier zur Disposition gestellt.“

Kunst, Architektur, Reise, Israel Museum, Israel, Jerusalem, Yinka Shonibare, Zvi Goldstein, Ohad Meromi, Anish Kapoor, Olafur Eliasson
Der Tagesspiegel, 31. Dezember 2010

Im Rhythmus der Sirenen „Soldaten müssen verdammt guten Sex haben. „Ja“, sagt der Soldat, „haben sie“, und verschwindet mit seinem Mädchen auf dem Rücken in der Dunkelheit.“

Musik, Reise, Haoman 17, Israel, Jerusalem, Nachtleben, Nahostkonflikt, Techno, Tel Aviv
Der Tagesspiegel, 14. November 2010

O Freunde, nicht diese Töne! „Claus Wischmann reagiert, wie er es gelernt hat während seiner Arbeit in Kinshasa: erst mal gar nicht.“

Musik, Reise, Beethoven, Claus Wischmann, Kimbanguisten, Kinshasa, Kinshasa Symphony, Kongo, Martin Baer, Mobutu
Welt am Sonntag, 29. August 2010

Forderung zum Tanz „Wir haben die Stadt von unseren Kindern nur geliehen: Früher kämpften Eltern für Frieden und den Umweltschutz. Heute engagieren sie sich für friedliches Feiern und Artenschutz für Clubs.“

Musik, Kulturökonomie, Reise, Berlin, Nachtleben, Berlin Music Week, Club Commission, Dimitri Hegemann, Techno, Tresor, Berghain, Konzertindustrie, Musikindustrie
Der Tagesspiegel, 02. Januar 2010

Die Vermessenheit der Welt „Trotz Didaktik versprüht die Ausstellung Heiterkeit. Statt geschlossene Weltentwürfe zu präsentieren versucht sie zu öffnen, statt auf Überwältigung setzt sie auf spielerische Herausforderung.“

Kunst, Reise, Istanbul Biennale, Istanbul, WHW, Artur Zmijewski, Bertolt Brecht, Chto Delat?, Hans-Peter Feldmann, KP Brehmer, Kommunismus, Mladen Stilinovic
Der Tagesspiegel, 14. September 2009

Glücksjäger auf der Schnellzugtrasse „Will man an Fahrgemeinschaften modellhaft das Klima ablesen, das in einer Gesellschaft herrscht, lässt sich heute sagen: Die Solidarität ist dem Geschäft gewichen.“

Reise, Bild-Zeitung, Mitfahrgelegenheiten
Taz, 06. Oktober 2008
adkv - art cologne preis
für kunstkritik 2012