— Kunst

Steine schauen mich an „Durhams Anordnungen von Worten und Objekten unternehmen sachte Lockerungen in der Ordnung der Dinge, lokale Akte der Dekolonisation.“

Kunst, Literatur, Jimmie Durham, Documenta, Venedig-Biennale, M HKA, Bertolt Brecht
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19. April 2013

Beauty, Violence and Hope „Imran Qureshi’s works conjure up the vulnerability of the body as well as the social membrane. They show identity and safety as fleeting, borrowed, in constant jeopardy, along with the society they stem from.“

Kunst, Reise, Imran Qureshi, Lahore, Pakistan, Deutsche Bank Kunsthalle, Venedig-Biennale, Aisha Khalid
Deutsche Bank ArtMag, 17. April 2013

Tendenz YouTube „Der Wildwuchs auf kommerziellen Videoplattformen hat manches mit Graffiti und Street Art gemein, und er scheint für den Kunstbetrieb ähnliche Versprechen auf Realitätsschocks und Authentizität in sich zu tragen.“

Kunst, YouTube, Schirn Kunsthalle, Leo Gabin, Matthias Fritsch, TechnoViking, Based in Berlin, Urheberschaft, Württembergischer Kunstverein
frieze d/e, 14. Februar 2013

Europa, eine Ausstellung „Ich rutsche gerade in so einen verkniffenen Dokumentarismusdiskurs ab, aber diese Art von als kritischer Kunst getarntem Sozialporno geht mir einfach enorm auf den Zeiger.“

Kunst, Kulturökonomie, Reise, Berlin Biennale, Manifesta, Newtopia, Steirischer Herbst, Joanna Warsza, Florian Malzacher, Artur Zmijewski, Carolyn Christov-Bakargiev, Mikhail Karikis, Uriel Orlow, Renzo Martens, Marcel Broodthaers, Jörg Heiser, Yael Bartana, Jewish Renaissance Movement in Poland, Jonas Staal, Jérôme Bel, Miroslaw Patecki, Mechelen, Genk, Palästina
vonhundert, 11. Dezember 2012

Nofretete droht Spaltung „Nofretete schielt. Sie kündigt die diplomatische Etikette auf, die zwischen Kunstwerk und Betrachter herrscht. Als wollte sie sich einmal über all die ehrfurchtsvollen, untertänigen Blicke amüsieren.“

Kunst, Architektur, Hans-Peter Feldmann, Nofretete, Udo Kittelmann, Neue Nationalgalerie
Der Tagesspiegel, 07. Dezember 2012

Klotzt nicht so politisch! „Nach vierzig Jahren Institutionskritik bräuchte die Kunst heute eine neue radikale Reflektion der Grundlagen ihres eigenen Sprechens.“

Kunst, Kulturökonomie, Medien, Newtopia, Mechelen, Menschenrechte, Katerina Gregos, David Goldblatt, Alfredo Jaar, Thomas Locher, Satch Hoyt, Sammy Baloji, Kongo, Pablo Picasso, Andy Warhol, Thomas Hirschhorn, Renzo Martens, Berlin Biennale, Bertolt Brecht
Die Welt, 30. November 2012

Ästhetik ohne Widerstand „Immer hält Alfredo Jaar seine Hand über die Anordnung von Gästen und Objekten. Das Ergebnis sind Mahnmäler und Andachtsräume, Betroffenheit und Rührung.“

Kunst, Alfredo Jaar, Berlinische Galerie, Neue Gesellschaft für Bildende Kunst, Kunstverein Arnsberg, Bertolt Brecht
frieze d/e, 13. November 2012

Wasser auf Leinwand „Steigen nach dem Wasser nun auch die Preise für Kunst? Gibt es bald limitierte „Sandy-Editions“?“

Kunst, Kulturökonomie, Hurrikan Sandy, New York, Adrian Lohmüller, Eberhard Havekost
Der Tagesspiegel, 06. November 2012

Tuschen für Baku „Kunst ist in Aserbaidschan nicht Ausdruck lebendiger Zivilgesellschaft, sondern ein Ersatz für sie.“

Kunst, Kulturökonomie, Aserbaidschan, Baku, Leyla Alijewa, Rashad Alakbarov, Farid Rasulov, Christie's, Phillips de Pury
Die Welt, 06. November 2012

Hinaus, hinaus! Die katastrophische Rede und der Wunsch zu verschwinden „Wir werden alle sterben. Die Welt, wie wir sie kennen, wird verschwinden. Wir wollen es ja so.“

Kunst, Apokalyptik, Virtualität, Jean Baudrillard, Fotografie, Europäischer Monat der Fotografie, Simulakren, Roland Barthes, Ludwig Wittgenstein, Lars von Trier, Sigrid Weigel
distURBANces – Can Fiction Beat Reality? (European Month of Photography), 18. Oktober 2013

Kunst macht Staat „Beim Steirischen Herbst entsteht in den besten Momenten eine gefühlte Synchronisierung mit dem Weltgeschehen. Und in den schlechteren ein Senden auf vielen Kanälen, eine Ablösung in viele kleine Welten.“

Kunst, Architektur, Steirischer Herbst, Graz, Michelangelo Pistoletto, cittadellarte, constructLab, raumlabor, Chantal Mouffe, Public Movement, Anna Jermolaewa, Berlin Biennale
monopol, 27. September 2012

Putins größter Künstler „Hier liegt das symbolische Herz jenes Puppen- und Piratenstaates, dessen Selbstbild auf Verdrängung baut, in dem die Kirche für den Staat da ist und in dem sich niemand über einen früheren KGB-Offizier beim Sonntagsgebet wundert.“

Kunst, Kulturökonomie, Surab Zereteli, Russland, Moskau, Pussy Riot, Wladimir Putin, Sowjetunion
Welt am Sonntag, 23. September 2012

Eine Messe kauft sich selbst „Der Ökonom Sergey Skaterschikov verblüfft in Wien mit einem völlig neuen Geschäftsmodell: Eine Messe, die den Sammlern die Arbeiten wegkauft.“

Kunst, Kulturökonomie, Viennafair, Wien, Sergey Skaterschikov, Kunstmarkt, Kader Attia, Galerie Krinzinger, Carlier Gebauer, Rampa Istanbul, Nilbar Güres, Inci Furni, Christina Steinbrecher, Vita Zaman, Russland
monopol, 21. September 2012

„Haben Institutionen und Unternehmen von den Künstlern die Rolle der Avantgarde übernommen?“ „Unser Ziel ist es, Menschen individualistischer zu machen.“

Kunst, Kulturökonomie, Guggenheim Foundation, Richard Armstrong, Berlin, Deutsche Guggenheim, Abu Dhabi, Aufmerksamkeitsökonomie
Welt am Sonntag, 29. Juli 2012

Der Dreh mit dem Atelier „Wenn McCarthy von der Neuen Nationalgalerie mit „The Box“ in Atelierdarstellungen von Dürer über Menzel bis Courbet eingereiht wird, ist das der bravstmögliche Einblick in das Werk des 66-jährigen.“

Kunst, Architektur, Paul McCarthy, Neue Nationalgalerie, Staatliche Museen Berlin, Udo Kittelmann, Joachim Jäger, Modernismus, Bauhaus, Mies van der Rohe
Der Tagesspiegel, 10. Juli 2012

Blickblockaden „Alfredo Jaar steht beispielhaft für den Künstler als engagierten Intellektuellen, der zwischen verschiedenen Öffentlichkeiten vermittelt, um den Betrachter zum Handeln aufzufordern – notfalls mit dem Holzhammer.“

Kunst, Alfredo Jaar, Berlin, NGBK, Berlinische Galerie, Alte Nationalgalerie, Frank Wagner, Bertolt Brecht, Kevin Carter, Ruanda
Der Tagesspiegel, 19. Juni 2012

Materie im Austausch „Was ist obskurer: die Vorstellung, dass Dinge im Labor ihre Natur quasi von selbst enthüllen – oder dass, wie die Animisten und die Kuratorin Christov-Bakargiev glauben, alle Materie belebt ist und im Austausch steht?“

Kunst, Documenta, Carolyn Christov-Bakargiev, Konrad Zuse, Pierre Huyghe, Issa Samb, Jimmie Durham, Bruno Latour, Adrián Villar Rojas, Moderne
Der Tagesspiegel, 07. Juni 2012

Regeln für den Menschenzoo „Wie der kommerzielle Schaustellerbetrieb und die Humanwissenschaften Hand in Hand gingen, um aus dem Menschen ein Objekt zu machen, führt eine Ausstellung im Pariser Musée du quai Branly anschaulich vor.“

Kunst, Kulturökonomie, Menschenzoos, Völkerausstellungen, Rassismus, Musée du quai Branly, Paris, Aufmerksamkeitsökonomie, Carl Hagenbeck, Omai, Saartje Baartman, Weltausstellungen, Migration, Moderne, Christoph Schlingensief, Europa, Afrika, Castinggesellschaft
Welt am Sonntag, 20. Mai 1012

Wo bleibt das Negative? „In seinen installativen Spiegelszenen löst Roman Ondák voneinander geschiedene Kontexte aus ihren Rahmen und setzt sie einander gegenüber auf die Wippe.“

Kunst, Roman Ondák, K21, Düsseldorf, Venedig-Biennale, Deutsche Guggenheim, Kölnischer Kunstverein
Die Welt, 25. April 2012

Glotzt nicht so romantisch! „Eine stille Kraft liegt in Hans-Peter Feldmanns Blick, der alles gelten lässt, der nicht urteilt und nicht unterteilt. Sie führt dazu, dass die Bilder sich förmlich gegenseitig ausziehen.“

Kunst, Kulturökonomie, Hans-Peter Feldmann, Serpentine Gallery, London, Guggenheim, Düsseldorf, Gerhard Richter, Sigmar Polke, Marcel Broodthaers, Joseph Beuys, Kasper König, Fluxus, Konzeptkunst, Arte Povera, Ed Ruscha, Andy Warhol, Screen Tests, Giorgio Agamben, Karl Marx, Bertolt Brecht
Artchronika, 24. Februar 2012

Im Wolkenkuckucks-Eye „Zu hoffen wäre, dass die Kommunen bald lernen, der Suggestionskraft von Beratern und Werbern etwas entgegenzusetzen. Und die öffentliche Hand ihre Souveränität behält in der Getriebenheit der globalen Eventökonomie.“

Kunst, Kulturökonomie, Architektur, Reise, Amsterdam, Niederländisches Filminstitut, Eye, Delugan Meissl Architects, Stadtentwicklung, Aufmerksamkeitsökonomie, Richard Florida, Gentrifizierung, Stedelijk Museum, Olafur Eliasson, Benthem Crouwel, Public Private Partnerships, Anish Kapoor
Der Tagesspiegel, 23. April 2012

„Man könnte also sagen: Kunst ist nicht frei.“ „Ich würde es so sagen: Freiheit geht auf Kosten von Verantwortung.“

Kunst, Kulturökonomie, Glenn Lowry, MoMA New York, Gerhard Richter, Marcel Broodthaers, Mark Boulos, Diego Rivera, Alexander Brener, Kasimir Malewitsch, Cindy Sherman
Welt am Sonntag, 22. April 2012

Körper, aus den Fugen „Dass die Fetten, die Alten, die Zernarbten auf Mikhailovs Fotos noch immer die Würde bewahrten, liest man häufig. Dabei liegt deren sprengende Kraft doch darin, dass sie die Ökonomie der Würde komplett infrage stellen.“

Kunst, Boris Mikhailov, Fotografie, Berlinische Galerie, Ukraine, Sowjetunion, Berlin, Thomas Struth, Andreas Gursky
Die Welt, 13. April 2012

Alles unter Kontrolle „Das Öl hat Aserbaidschan, zumindest die Elite, so reich gemacht wie nie. Fieberhaft richtet sich Baku, die „Stadt der Winde“, für den Außenblick her.“

Kunst, Kulturökonomie, Architektur, Reise, Baku, Aserbaidschan, Zaha Hadid, Frank Gehry, Farhad Khalilov, Farid Rasulov, Stalin, Sowjetunion, Öl, Gerkan Marg und Partner
Süddeutsche Zeitung, 12. April 2012

Bring mich in den Kopf von Heiner Franzen „Heiner Franzens Figuren sind zu sehr Zeichen, um auf etwas zu verweisen und zu sehr in Bewegung, um Zeichen zu sein. Seine Zeichnungen sind vorläufige Nachrichten, Bruchstücke eines großen Kommunikationssystems.“

Kunst, Heiner Franzen, Zeichnung, Franz Kafka, heldart, Paul Plamper, Schloss Moyland
vonhundert, 11. April 2012

„Die Reaktionen fallen aus, als sei Putin Gott.“ „Leider gibt es diese Idee der 99 Prozent gegen das eine Prozent in Russland nicht. All die 99 Prozent wollen sich mit dem einen Prozent identifizieren.“

Kunst, Kulturökonomie, Pussy Riot, Ekaterina Degot, Russland, Moskau, Russisch-orthodoxe Kirche, Wladimir Putin, Sowjetunion, Alexander Brener
Die Welt, 05. April 2012

Hirst radiert sich aus „Gerade einem Künstler, dessen Erfolg auf barocker Bildwucht mit leicht verständlichen Effekten aufbaut, steht der Ikonoklasmus, den „monopol“ ihm gönnt, ausgezeichnet.“

Kunst, Kulturökonomie, Damien Hirst, Kunstmarkt, monopol, Tate Modern, Gordon Burn
Die Welt, 20. März 2012

Serviervorschlag „Immer enthalten Michael Schmidts Bilder Fragen: Wo stehst Du? Schau genau hin, sagen sie. Willst du das wirklich essen?“

Kunst, Michael Schmidt, Lebensmittelindustrie, Essen, Museum Morsbroich, Leverkusen, Laura Bielau, Jonathan Swift
Die Welt, 13. März 2012

„Bilderliebe und Bilderhass sind zwei Seiten einer Medaille.“ „Der Kapuzenmann von Abu Ghraib ähnelt christlichen Andachtsbildern. Er wurde von christlichen Soldaten geschaffen, auf einer heiligen Mission der Vereinigten Staaten, dem Irak Demokratie zu bringen.“

Kunst, WJT Mitchell, Bilder, Terror, Klonen, Osama bin Laden, Barack Obama, Occupy, 9/11, Roland Barthes, Siegfried Kracauer, George Bush
Süddeutsche Zeitung, 10. März 2012

„Ich mag das Malen nicht, es ist klebrig.“ „Ich finde dieses Pedantische, Protestantische an Gerhard Richter wahnsinnig lehrreich. Aber unter dem Strich ist es natürlich auch Kitsch.“

Kunst, Daniel Richter, Contemporary Fine Arts, Gerhard Richter, Per Kirkeby, Rammstein, Scooter, Georg Baselitz
Der Tagesspiegel, 19. Februar 2012

Andy Warhols Ruhm-Service „Während für Warhols „Screen Tests“ die Modelle ins Ungewisse blickten, sind wir Heutigen daran gewöhnt, erst im Auge der Kamera zu existieren.“

Kunst, Kulturökonomie, Andy Warhol, Andy Warhol's Factory, New York, Screen Tests, Youtube, Aufmerksamkeitsökonomie, Edie Sedgwick, Dennis Hopper, Bob Dylan, Nico, Mary Woronow, Telekom, Thomas D, Interview, Christian Boros, Iris Berben, Jonathan Meese
Der Tagesspiegel, 19. Februar 2012

Der Faktor Willkür „An dem Preis, den Gerhard Richters Kunst erzielt, lässt sich auch die global wachsende ökonomische Spaltung ablesen.“

Kunst, Kulturökonomie, Gerhard Richter, Kunstmarkt, Sigmar Polke, Marian Goodman, Albertinum, Dresden, Alfred Schmela, Konrad Fischer, Gerald Winckler, Helge Achenbach, Dietmar Elger, Neue Nationalgalerie, Tate Modern
Der Tagesspiegel, 09. Februar 2012

„Der Westen ist eine Fiktion“ „Wir müssen loskommen von dieser Idee des Westens. Was auf dem Tahrir-Platz geschieht, ist nicht nur für Ägypter von Bedeutung, sondern auch für die Menschen hier.“

Kunst, Okwui Enwezor, Haus der Kunst, documenta, Arabischer Frühling
Die Welt, 18. Januar 2012

Schreck lass nach! „Was ist der Aufruf zur freiwilligen Buchabgabe gegen die Vernichtung kulturellen Erbes im Faschismus? Was eine provokante Kunstaktion gegen das Feuer der Empörung, das zur Zeit auf die Berlin Biennale und den Künstler Martin Zet niedergeht?“

Kunst, Kulturökonomie, Berlin Biennale, Martin Zet, Artur Zmijewski, Christoph Tannert, Haus der Kulturen, ifa-Galerie, Martin-Gropius-Bau, Thilo Sarrazin

Das Gewicht der Stadt „Ein Haus bezieht seine Rechtfertigung durch das Streben nach oben, durch das, was es dem Himmel entgegen bringt. Alles was am Schwerbelastungskörper oben ist, dient nur dazu, nach unten zu drücken.“

Kunst, Architektur, Schwerbelastungskörper, Berlin, Germania, Albert Speer, Adolf Hitler
Der Tagesspiegel, 08. Januar 2012

Entartete Kunst lebt! „Diese Utopie endet nicht in Polen. Sie zielt auf die Überwindung hinfälliger Festschreibungen durch Rasse, Religion, Geschlecht und Nationalität, die zur Erfindung und Unterdrückung von Minderheiten führen.“

Kunst, Yael Bartana, Jewish Renaissance Movement in Poland, Berlin Biennale, Berlin, Warschau, Israel, Zionismus, Venedig-Biennale
Die Welt, 06. Januar 2012

Aufmachen! „Tatsächlich wurde Gordon Matta-Clark posthum, was er nie hatte werden wollen: Wegbereiter eines architektonischen Stils.“

Kunst, Architektur, Gordon Matta-Clark, Anarchitecture, New York, Trisha Brown, Philip Glass, Klara Lidén, Tómas Saraceno, Marcel Duchamp, Peter Eisenman, Frank Gehry
Spex, 16. Dezember 2011

Batman am Hindukusch „Daniel Richters Farbgebrauch war schon immer unerhört, aber die Wendung zur Waldorfästhetik kommt überraschend.“

Kunst, Daniel Richter, Contemporary Fine Arts, Afghanistan
Der Tagesspiegel, 10. Dezember 2011

Die Welterklärer „Die Gebäude von Graft illustrieren zwar Ideen von Wandel, lassen dabei aber wenig Raum diesen zu gestalten.“

Kunst, Kulturökonomie, Architektur, Graft Architects, Berlin, Haus am Waldsee, Katja Blomberg, Dubai, Henry Moore, Tony Cragg
Der Tagesspiegel, 29. November 2011

Schon im Schwarzwald sah er den Ölberg „In Anselm Kiefers Schmetterlingssammlung aus kulturellen Bezügen ist die jüdische Lehre jedenfalls eine Beigabe, die sie nicht notwendig braucht.“

Kunst, Kulturökonomie, Architektur, Reise, Anselm Kiefer, Israel, Israel Museum, Jerusalem, Preston Scott Cohen, Tel Aviv, Tel Aviv Museum of Art, Kulturtourismus
Welt am Sonntag, 30. Oktober 2011

„Ich war mit keinem Projekt erfolgreich“ „„Ich habe sehr unterschiedliche Lösungen dafür entwickelt, aber ich verstehe noch immer nicht, was Offenheit bedeutet.““

Kunst, Architektur, Ryue Nishizawa, SANAA, Istanbul Biennale, Felix Gonzales-Torres, Gerhard Richter
monopol, 23. Oktober 2011

Am inneren Äquator „Die Befreiung von selbst- und zielfixierten Weltsichten gehört zu den wichtigsten Angeboten dieser Biennale, die dezidiert wie selten das Politische als Formfrage stellt.“

Kunst, Architektur, Reise, Istanbul, Istanbul Biennale, Adriano Pedrosa, Alexander Gutke, Cevdet Erek, Charlotte Posenenske, Felix Gonzales-Torres, Jens Hoffmann, Lygia Clark, Lygia Pape, Martha Rosler, Mona Hatoum, Rivane Neuenschwander, Ryue Nishizawa, SANAA, WHW, Wael Shawky, Elmgreen & Dragset
Die Welt, 18. Oktober 2011

Drift ins Himmlische „Im ehemaligen Heizkraftwerk der Tate Modern kommen Sakrales und Profanes auf beispielhafte Weise zur Deckung – anders als in Richters Werk, das diesen Gegensatz als unauflösbare Spannung produktiv hält.“

Kunst, Kulturökonomie, Reise, Gerhard Richter, Tate Modern, Ikea, London, Marcel Duchamp, Helmut Heinze
Der Tagesspiegel, 11. Oktober 2011

Stört die Signale! „Mit rotziger "Und-dennoch"-Geste werden kollektivistische Utopien aus der Mottenkiste geholt und einer angeblich alternativlosen Gegenwart gegenübergestellt.“

Kunst, Kulturökonomie, Reise, Graz, Steirischer Herbst, WHW, Apichatpong Weerasethakul, Eszter Salamon, Istanbul Biennale, Laurence Bonvin, Markus Schinwald, Minerva Cuevas, Yael Bartana, Jewish Renaissance Movement in Poland, Yto Barrada
monopol, 05. Oktober 2011

„Wolken sind auch nicht für immer da“ „„Dabei ist es eine großartige Herausforderung, neue Wege des Reisens zu finden, die vielleicht ein anderes Bewusstsein von Zeit und Geschwindigkeit erfordern.““

Kunst, Architektur, Hamburger Bahnhof, Tomás Saraceno
monopol, 21. September 2011

Von der Schwierigkeit, sich ein Bild zu machen „Und plötzlich gibt es kein Weiterkommen. Gerhard Richter begreift, dass er jetzt selbst ein Bild ist, und das nimmt ihm die Luft.“

Kunst, Gerhard Richter, Corinna Belz, Benjamin Buchloh, Marian Goodman, Kasper König, Museum Ludwig
Welt am Sonntag, 04. September 2011

Er müsste hier mal eine Leitung legen „Lohmüller lässt die wackligen Grenzen zwischen Körper und Material spüren und zeigt die blinden Flecken in unseren prekären Selbstkonstruktionen.“

Kunst, Architektur, Adrian Lohmüller, Fred Sandback, Gordon Matta-Clark, Haus der Kulturen der Welt, Marcel Duchamp, Resiliance, Städtische Galerie Nordhorn, Über Lebenskunst
Die Welt, 23. August 2011

Matratzen für alle „Wooloo begreifen den Ausnahmeraum, den die Kunst bietet, als politisch und nutzen ihn für gesellschaftliche Experimente, die im besten Fall auch symbolischen und konzeptuellen Mehrwert generieren.“

Kunst, Kulturökonomie, Reise, Venedig-Biennale, Wooloo
Der Tagesspiegel, 02. August 2011

Bewegung im Quartier „Die Energie, die für Kunsthallenträume verwendet wurde, sollte zunächst darauf verwendet werden, das riesige Atelier zu erhalten, das die Stadt selbst bildet.“

Kunst, Kulturökonomie, Architektur, Based in Berlin, Erik Blinderman & Lisa Rave, Gordon Matta-Clark, Hans Ulrich Obrist, Kitty Kraus, Klaus Biesenbach, Leonie Baumann, Mandla Reuter, Özlem Altin
Der Tagesspiegel, 24. Juli 2011

Stell die Verbindung her „Wurde früher den Schriftstellern und Künstlern zugemutet, die Schwingungen des Neuen zu erspüren, sind es heute die Kuratoren, die sich mit ihren Themen und Thesen vor die Künstler stellen.“

Kunst, Kulturökonomie, Anton Vidokle, Based in Berlin, Beatrice von Bismarck, Frank Wagner, Kuratoren, Manifesta, NGBK
Der Tagesspiegel, 15. Juli 2011

Wer draußen wartet „Wer von Kunst spricht, muss von Rahmen sprechen. Und Marlene versteht es auf entwaffnend ungekünstelte Weise, diese zu unterlaufen, zu überschreiten und zu brechen.“

Kunst, Berlin-Biennale, Marlene Haring, Wiener Secession

Schlecht gerahmt „‚Based in Berlin‘ verkörpert ein scheinheiliges Verständnis von Ausdrucksfreiheit, wie es beispielhaft ist für demokratische Gesellschaften in der Geiselhaft des Marktes“

Kunst, Kulturökonomie, Architektur, Based in Berlin, Berlin, Dellbrügge & de Moll, Ellen Blumenstein, Gordon Matta-Clark, Haben und Brauchen, Ingo Vetter, Luigi Snozzi, Stadtentwicklung
Der Tagesspiegel, 05. Juli 2011

„Das politische System ist nicht up to date.“ „‚Es war toll, wie sich die Leute organisierten, wie das Projekt abhob und es nicht mehr um uns ging. Damit wurde es zur sozialen Skulptur.‘“

Kunst, Kulturökonomie, Reise, Venedig-Biennale, Wooloo
monopol, 19. Juni 2011

Sprachverlust „Die Ausstellung bricht die Reflexe nicht auf, eher stützt sie beklemmende Gefühle von Hilflosigkeit.“

Kunst, Daido Moriyama, Fukushima, Japan, Kunst-Werke, Leiko Ikemura, Lieko Shiga, Shomei Tomatsu, Yutaka Takanashi
Der Tagesspiegel, 14. Juni 2011

Höher, schneller, weiter „Es schlummert unter dem Wachstumsthema ein spannenderes: Die wachsende Tendenz, Beuys' soziale Skulptur weiter zu denken und in tatsächliche Stoffkreisläufe einzugreifen.“

Kunst, Frankfurter Kunstverein, Karl Hans Janke, Kunsthaus Baselland, Kunstverein Hannover, Mark Boulos, Michel Blazy, Peter Buggenhout, Rachel Sussmann, René Zechlin, San Keller, Superflex, Tue Greenfort
Der Tagesspiegel, 12. Juni 2011

Schall und Knochen „Unter den Kopfhörern sitzend, greift die Hörerin mit jedem Stück eine neue Riechkarte aus der Pappschachtel und zieht geschlossenen Auges den Duft von Asche ein, von Fett und Aspirin.“

Kunst, Musik, Eigen+Art, Gerd Harry Lybke, Martin Eder, Heavy Metal, Neue Musik, Ruin, Zwölf
Der Tagesspiegel, 28. Mai 2011

Kabinett der Krümel „Canells Arbeiten handeln von Leitungen und Energieflüssen, aber zeigen kein tieferes Interesse an den sozialen und ökonomischen Kreisläufen, in denen sie stehen.“

Kunst, Barbara Wien, Konrad Fischer, Nina Canell
vonhundert, 06. Juli 2011
Der Tagesspiegel, 27. Mai 2011

Selbstfabrik. Disziplinierung und Einsamkeit in der Popkultur „Der Performer in Fabian Chiquets “Trigger Orgie” ist das Modell für den omnipotenten Selbstunternehmer, den sich die Ökonomie von uns wünscht: ausführendes Organ elektrosozialer Imperative, gefangen im Loop der Selbstverwirklichung.“

Kunst, Musik, Kulturökonomie, Fabian Chiquet, Andy Warhol, Aufmerksamkeitsökonomie, Biopolitik, Diedrich Diederichsen, Giorgio Agamben, Isabelle Graw, James Hetfield, Konzertmarkt, Kunstmarkt, Michel Foucault, Musikmarkt, Musikvideos, Selbstoptimierung, Tobias Rapp, Tonträgerindustrie, Youtube, Konzertindustrie, Andy Warhol's Factory
Verlag für moderne Kunst Nürnberg, 16. Mai 2012

Höhere Mathematik „Die Maschine rückt den Fokus vom Performer, mechanische und biologische Aktivität reflektieren und relativieren sich wechselseitig.“

Kunst, Musik, Berghain, Die Vögel, Laszlo Moholy-Nagy, Pantha du Prince
Der Tagesspiegel, 30. April 2011

Alles muss kaputt sein „Dieser umgekehrte Primitivismus ist so hintergründig wie unterhaltsam und machte Aaron Curry zu einem der interessantesten Vertreter junger amerikanischer Skulptur.“

Kunst, Aaron Curry, Schinkelpavillon
vonhundert, 31. März 2011

Die Grenze „In dieser Szene ist die ganze Katastrophe vorgezeichnet, mit allen Wendungen, die sie noch nehmen kann.“

Kunst, Fukushima, Japan
Der Tagesspiegel, 20. März 2011

Im Glashaus „Die Bilder stehen still und der Besucher streift durch die Kulissen eines Schauspiels falscher Sehnsüchte und geplatzter Träume.“

Kunst, Elmgreen & Dragset, Paul Plamper, ZKM, Aufmerksamkeitsökonomie, Georg Franck, Venedig-Biennale
Der Tagesspiegel, 10. Februar 2011

Wer reibt, der bleibt „Spielerisch verhandelt Michael Sailstorfer die Grenzen von Skulptur und Raum und übersetzt existenzielle Aporien in närrische Versuchsanordnungen.“

Kunst, Kestnergesellschaft, Marcel Duchamp, Michael Sailstorfer
Der Tagesspiegel, 11. Januar 2011

Vorsicht, Sprengung „Bomben und Kunstwerke haben manches gemeinsam. Ihre größte Wirkung entfalten sie in der Vorstellungskraft.“

Kunst, Berlin, Matthew Bown, Monica Bonvicini, Moskau, Sasha Auerbakh
Der Tagesspiegel, 07. Januar 2011

Schrein oder Sein „Das ganze System Museum mit seinen Mechanismen von Indexierung, Hierarchisierung und Bedeutungsproduktion ist hier zur Disposition gestellt.“

Kunst, Architektur, Reise, Israel Museum, Israel, Jerusalem, Yinka Shonibare, Zvi Goldstein, Ohad Meromi, Anish Kapoor, Olafur Eliasson
Der Tagesspiegel, 31. Dezember 2010

Ölbilder mit Aus-Funktion „Havekost speist schmutzige Störgeräusche in sein sich ständig wandelndes Rhythmusgeflecht. Und arbeitet weiter an der Befreiung des Tafelbildes aus der Identität mit sich selbst.“

Kunst, Eberhard Havekost, Gerhard Richter, Heiner Bastian, Lipsiusbau
Die Welt, 11. Dezember 2010

Immer mehr meckern „Was kündigt sich hier an? Gleichen die Mengen, die zu solchen Veranstaltungen strömen, den Lesekreisen der ’68er? Handelt es sich um kompensatorische Handlungen im Symbolischen?“

Kunst, Kulturökonomie, David Rych, Hito Steyerl, Istanbul Biennale, Klara Lidén, Manifesta, Wooloo
Der Tagesspiegel, 10. Dezember 2010

Tanz an der Stange „Die Kuratoren feiern das Aufgehen von Repräsentation in purer Präsenz. Einfach gesagt: Sie wollten einen Vergnügungspark bauen.“

Kunst, Ai Weiwei, Carsten Höller, Daniela Zyman, Doug Aitken, Ernesto Neto, Gijón, Jeppe Hein, Los Carpinteros, Monika Sowsnowska, Olaf Nicolai, Olafur Eliasson
monopol, 15. November 2010

Staffellauf in den Kunst-Werken „Direktorin Gabriele Horn will den Künstlern etwas zurückgeben. Es ist ein guter Deal für beide Seiten.“

Kunst, Angela Bulloch, Artur Zmijewski, Berlin Biennale, Cerith Wyn Evans, Dominique Gonzales-Foerster, Jean-Michel Wicker, Kunst-Werke, Tilo Schulz
Der Tagesspiegel, 14. November 2010

Ach ja, der Dialog „Die gut gemeinten Versuche, die Fetischisierung des Kunstwerks zu überwinden, münden in die Fetischisierung künstlerischer Tätigkeit selbst.“

Kunst, Anders Eiebakke, Danilo Correale, Manifesta, Murcia, Ralf Homann, Ruti Sela, Spanien, Stefan Tsivopoulos, Wooloo
monopol, 29. Oktober 2010

Zur Lage der Region „Ratmans Schaustück funktioniert als Echokammer für die ganze Post-9/11-Epoche: Mit barockem Gestus beschwört es das Ineinander von Freiheit und Zwang, Witz und Grausamkeit.“

Kunst, Avi Mograbi, Gilad Ratman, Guy Ben-Ner, Haifa, Israel, Keren Cytter, Nahostkonflikt, Nir Evron, Nira Pereg, Ruti Sela, Sergio Edelsztein, Westjordanland, Yael Bartana, Jewish Renaissance Movement in Poland
monopol, 15. Oktober 2010

Verborgenes bergen „Wenn die visuelle Kultur mit Bildern und Zeichen überflutet ist, muss auf andere Taktiken ausgewichen werden, um noch Unterschiede und damit Bedeutung zu produzieren.“

Kunst, Ayse Erkmen, Cevdet Erek, Daniela Zyman, Emre Baykal, Esra Ersen, Inci Eviner, Kutlug Ataman, Nasan Tur, Nilbar Güres, Sarkis, Tanas, Türkei
Der Tagesspiegel, 14. Oktober 2010

Zeichnen mit Wollfäden „Gut, dass Shiota nicht bei Wolle und Altbaufenstern stehen bleibt. Dass sie jetzt auch mal was fieses mit Elektrik macht.“

Kunst, Chiharu Shiota, Marina Abramovic, Japan, Sammlung Hoffmann
Der Tagesspiegel, 03. Oktober 2010

„Künstler hören nicht auf. Sie sterben“ „„Natürlich ist Jeanne-Claude noch da, ihre Papiere, ihre Materialien, ihre Entscheidungen.““

Kunst, Architektur, Christo, Jeanne-Claude
monopol, 20. September 2010

Durchbruch „Renata Lucas' Arbeiten überschreiten die Trennung von Rahmen und Inhalt, öffnen und durchdringen benachbarte, doch voneinander geschiedene Orte.“

Kunst, Architektur, Kunst-Werke, Renata Lucas
Der Tagesspiegel, 13. September 2010

Handwerk der Freiheit „Wer als Künstler um ein Zentrum kreist und seinen Stil immer weiter fortschreibt, der wird schwerlich das Gegebene überwinden. Tilo Schulz war bald klar, dass auch die Arbeitsweise selbst eine Formfrage ist.“

Kunst, Olaf Nicolai, Temporäre Kunsthalle, Tilo Schulz
Der Tagesspiegel, 20. August 2010

Ein Aktionskünstler durchlöchert Berlin „Themen, die mit Reflexen wie Angst, Ekel oder Scham behaftet sind, befreit Adrian Lohmüller von Wertungen und legt ihre Funktion im großen Austauschsystem offen.“

Kunst, Adrian Lohmüller, Berlin Biennale, Christine Hill
Der Tagesspiegel, 11. Juli 2010

Lebkuchen für Gerhard Richter „Hier wirkt der Künstler geradezu orientierungslos, etwas löst sich in ihm, er scheint es selbst noch nicht ganz zu verstehen.“

Kunst, Gerhard Richter, Helmut Heinze, Albertinum, Dresden, Helge Achenbach, Martin Roth, Pulsnitz
Die Welt, 22. Juni 2010

Vincent Vulsma bei der Berlin Biennale 2010 „Transzendierte die abstrakte Kunst die Malerei, so transzendiert Vincent Vulsma die Abstraktion. Seine Arbeit spiegelt den Anspruch an die Kunst, Wirklichkeit zu verhandeln, schlicht zurück.“

Kunst, Vincent Vulsma, Kasimir Malewitsch
Katalog der 6. Berlin Biennale, 10. Juni 2010

Adrian Lohmüller bei der Berlin Biennale 2010 „Weitet Lohmüller mit seinen Installationen den Begriff des Sozialen auf das Stoffliche aus, gehen umgekehrt technische Abläufe bei ihm unter die Haut.“

Kunst, Adrian Lohmüller
Katalog der 6. Berlin Biennale, 11. Juni 2010

Renzo Martens bei der Berlin Biennale 2010 „Indem Europa die Realität im Kongo kontrolliert, schützt es vor allem seine eigene.“

Kunst, Kongo, Renzo Martens, Jonathan Swift
Katalog der 6. Berlin Biennale, 11. Juni 2010

Nir Evron bei der Berlin Biennale 2010 „Im traumgleichen Weben und Auftrennen der Bilder und ihrer narrativen Muster öffnet Nir Evron assoziative Freiräume im Netz kollektiver Erinnerungen und stellt die Frage nach deren Repräsentation.“

Kunst, Nir Evron
Katalog der 6. Berlin Biennale, 11. Juni 2010

Olga Chernysheva bei der Berlin Biennale 2010 „Gesellschaft ist auch eine Frage der Verteilung von Aufmerksamkeit. Chernyshevas Fotografien, Zeichnungen, Installationen, Gemälde und Videos vermessen die Gegenwart in einer Topografie der Blicke und Sehnsüchte.“

Kunst, Olga Chernysheva
Katalog der 6. Berlin Biennale, 11. Juni 2010

Danh Vo bei der Berlin Biennale 2010 „Vo transzendiert Dispositive wie die des Privaten und des Fremden und zeigt sie als Kreuzungspunkte gesellschaftlicher Prozesse, unabgeschlossen und historisch kontingent.“

Kunst, Danh Vo
Katalog der 6. Berlin Biennale, 11. Juni 2010

Nilbar Güres bei der Berlin Biennale 2010 „Mit Zeichnungen, Collagen, Performances, Videos und Fotografien überspitzt Nilbar Güres Normen der Mehrheitsgesellschaft und stellt ihnen hybride Inszenierungen weiblicher Identität entgegen.“

Kunst, Istanbul, Nilbar Güres
Katalog der 6. Berlin Biennale, 11. Juni 2010

Sven-Åke Johansson bei der Berlin Biennale 2010 „Jeder Name ist Willkür. Jeder Hubschrauber belebt. Jeder Rotor ein Instrument.“

Kunst, Ludwig Wittgenstein, Sven-Åke Johansson
Katalog der 6. Berlin Biennale, 11. Juni 2010

Mark Boulos bei der Berlin Biennale 2010 „Mark Boulos untergräbt jede Idee einer universellen Weltbeschreibung und eröffnet einen globalen Blick, der schwindeln lässt.“

Kunst, Mark Boulos
Katalog der 6. Berlin Biennale, 11. Juni 2010

Schallplatte gegen Erdplatte „Die Umwälzungen der Erdoberfläche und die von Gesellschaften – in Dan Mihaltianus Sicht gehören sie zusammen.“

Kunst, Dan Mihaltianu, Haus der Kulturen, Ion Grigorescu, NGBK
Der Tagesspiegel, 30. Mai 2010

Wer sich auf das Leben einlässt, wird verletzt „Michael Schmidts Fotografien bilden nicht einfach Gegenstände ab. Sie geben Situationen wieder, in denen die einzige feste Koordinate das Gegenüber ist.“

Kunst, Michael Schmidt, Haus der Kunst, Bernd und Hilla Becher, Andreas Gursky, Berlin, Deutsche Einheit
Welt am Sonntag, 23. Mai 2010

Ich bin nur eine Stimme „Es ist das Rätsel des Radios, das die beiden Stimmen umkreisen und das unter allseitiger Beschallung selbstverständlich geworden ist: eine Stimme, die sich an den Körper wendet, aber selbst keinen hat.“

Kunst, Musik, Jáchym Topol, Katerina Šedá, Marius Babias, Neue Musik, Neuer Berliner Kunstverein, Radio
Der Tagesspiegel, 17. Februar 2010

Beuys tanzt mit Dionyseus „Architektonisch saubere Lösungen für Kunstpräsentation gibt es ja auch wirklich genug. Höchste Zeit für das Sperrige, Unpraktische, Unvergessliche.“

Kunst, Musik, Kulturökonomie, Forgotten Bar, Club Jesus, Tape Modern, Berghain, Tresor, Tjorg Douglas Beer, Manuel Czech, Hannah Dougherty, Saâdane Afif, Gregor Schneider, Olaf Metzel, Monica Bonvicini, Piotr Nathan, Dimitri Hegemann, Wolfgang Tillmans
Der Tagesspiegel, 13. Dezember 2009

Die Quadratur der Scheibe „Musik kam die kürzeste Zeit auf Tonträgern. Massenmärkte und Studiotechnik haben sie bereichert. Die Befreiung vom Material wird es auch tun. Man muss loslassen können.“

Kunst, Musik, Kulturökonomie, Musikindustrie, The Bianca Story, Musikmarkt, Paul Valéry, Internet, Filesharing, Anton Corbijn
Der Tagesspiegel, 27. Oktober 2009

Im Tosen der Turbinen „Im Spiel mit den Bildern lockert Hito Steyerl die Knoten zwischen Medieninszenierung und kollektiven Vorstellungen – die Seile, in denen wir alle hängen.“

Kunst, Berlin, Hito Steyerl, NBK
Der Tagesspiegel, 05. Oktober 2009

Die Vermessenheit der Welt „Trotz Didaktik versprüht die Ausstellung Heiterkeit. Statt geschlossene Weltentwürfe zu präsentieren versucht sie zu öffnen, statt auf Überwältigung setzt sie auf spielerische Herausforderung.“

Kunst, Reise, Istanbul Biennale, Istanbul, WHW, Artur Zmijewski, Bertolt Brecht, Chto Delat?, Hans-Peter Feldmann, KP Brehmer, Kommunismus, Mladen Stilinovic
Der Tagesspiegel, 14. September 2009

Nackt auf dem Sockel „Die Ausstellung „New Omega Workshops“ in der Galerie September ist ein Schlag ins Gesicht des seriösen Kunstbetriebs. Ein wildes Durcheinander aus high and low, aus Kunst und Kunsthandwerk.“

Kunst, Bettina Allamoda, Galerie September, Helga Goetze, Ogar Grafe, Oliver Koerner von Gustorf, Philip Wiegard, Reinhard Wilhelmi
Der Tagesspiegel, 29. August 2009

Organisation ist alles „War Christine Hill im vorigen Leben ein Bauhaus-Direktor, dann bestimmt der Sozialist Hannes Meyer mit seiner Devise „Volksbedarf statt Luxusbedarf“.“

Kunst, Bauhaus, Berlin, Christine Hill, Gerd Harry Lybke, Martin-Gropius-Bau, Ikea
Der Tagesspiegel, 26. Juli 2009

Lockrufe „Schafft Penone Anmut und Konzentration, erzeugt Afif fortwährend flirrende Kommunikation, die nie zur Ruhe kommt.“

Kunst, Guiseppe Penone, Arte Povera, Saâdane Afif, Galerie Buchmann, Galerie Mehdi Chouakri
Der Tagesspiegel, 23. Mai 2009

Tanz die Bilanz „Spektakel und Attraktionen waren immer auch Motoren sozialer, wirtschaftlicher und kultureller Veränderungen: Coney Island, Atlantic City, Las Vegas, Hollywood.“

Kunst, Architektur, Uferhallen, Wedding, USA, William Pope.L, David Herbert, Nadine Robinson, Laura Bruce, Monat der Fotografie, Uferstudios
Der Tagesspiegel, 07. April 2009

Das lodernde Feuer des Irrsinns „Da draußen die Stadt ist voll von kreativen Selbstverwirklichern, aus deren Blicken die Gier nach Geltung spricht. Doch kaum jemand hat dieses Feuer des Irrsinns in den Augen.“

Kunst, Musik, Kulturökonomie, Berlin, Karmanoia, Les Haferflocken Swingers, Neukölln
Der Tagesspiegel, 27. März 2009
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