— Kunst

Vom Ende der Hysterie „Der Bogen war geschlagen von den vielen Millionen Dollar in der Halle für eine globale Klasse, die sich Verfeinerung und Sensibilität leisten kann, zu einer auseinanderdriftenden, zunehmend gewalttätigen Gesellschaft draußen.“

Kunst, Kulturökonomie, Art Basel Miami Beach, Art Basel, Miami, Marc Spiegler, William Pope.L, Barbara Kruger, Sprüth Magers, Frank Stella, Isa Melsheimer, New Art Dealers Alliance, NADA, Jocelyn Wolff, James Lee Byars, Michael Werner, Kehinde Wiley, Galerie Gmurzynska, Dorothy Iannone, Peres Projects, Stanley Whitney, Claes Nordenhake, Barbara Thumm, Sylvester Stallone
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 05. Dezember 2015

Die Messe als Mitte des Netzwerks „Berlin 2015, das heißt: Eine Galerie kann zwei Abende hintereinander in den besten Restaurants die Künstler dieser Stadt neben Sammler setzen, während deren Galeristen selbst sich gerade so den Sektempfang leisten können.“

Kunst, Kulturökonomie, Berlin Art Week, art berlin contemporary, René Block, Berlinische Galerie, Neuer Berliner Kunstverein, Kasper König, Fluxus, Neue Nationalgalerie, Allan Kaprow, Lydia Ourahmane, Ellis King, Matt Mullican, John Miller, Barbara Weiss, Meyer Riegger, Capitain Petzel, Sprüth Magers, Thomas Fischer, Cyrill Lachauer, Jorinde Voigt, Camille Henrot, Johann König, Julia Stoschek, Esther Schipper, Johnen Galerie, Antje Majewski
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19. September 2015

Die Methode Christov-Bakargiev „Wenn Ausstellungen wie diese um das Öffentliche ringen, dann sollten sie auch die Frage nach ihren eigenen Produktionsbedingungen stellen.“

Kunst, Reise, Istanbul Biennale, Istanbul, Carolyn Christov-Bakargiev, Adrián Villar-Rojas, Documenta 13, René Block, Jens Hoffmann, Adriano Pedrosa, Bülent Eczacibasi, Koc-Gruppe, AKP, Türkei, Annie Besant, Tommaso D’Aronco, Istanbul Modern, Arter, Pinar Yoldas, Anna Boghiguian
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 05. September 2015

Politik im Krebsgang „Diese Biennale hätte eine Gelegenheit geboten zu fragen, welche Rolle das Bild und das Kunstwerk in unterschiedlichen Gesellschaften und Klassen spielen. Dazu müsste man freilich den Blick von der Vergangenheit auf die Gegenwart wenden – oder sich auch nur den Ambivalenzen künstlerischer Formgebung stellen.“

Kunst, Venedig-Biennale, All the Worlds Futures, Okwui Enwezor, Paul Klee, Angelus Novus, Walter Benjamin, Israel Museum, Abu Bakarr Mansaray, Gonçalo Mabunda, Oscar Murillo, Fabio Mauri, Robert Smithson, Pino Pascali, Marcel Broodthaers, Massimiliano Gioni, Bruce Nauman, Adel Abdessemed, Maria Eichhorn, Karl Marx
Spike Art Quarterly, 16. Juni 2015

Im Kopf nur Schokolade „Renzo Martens begreift die Wirtschaft selbst als künstlerisches Medium und betreibt ein wirkliches Geschäft. Statt Kunst über Missstände in Krisenregionen zu produzieren, öffnet den lukrativen Markt symbolischer Werte für die Rohstoffproduzenten.“

Kunst, Kulturökonomie, Renzo Martens, Cercle d'Art des Travailleurs de Plantations Congolaises, Institute for Human Activities, Kongo, KOW, Entwicklungshilfe, Paul McCarthy, Christoph Schlingensief, Barry Callebaut
Die Zeit, 29. April 2015

Das neue Miami „Mit der Neubelebung des MASP wird symbolisch besiegelt, was in der ganzen Innenstadt zu spüren ist: Das Kunstleben von São Paulo erlebt eine Blüte wie in den goldenen Fünfzigerjahren.“

Kunst, Kulturökonomie, Architektur, Sao Paulo, SP Arte, Fernanda Feitosa, Heitor Martin, Lina Bo Bardi, Museo de Arte de Sao Paulo, SESC Pompeia, Adriano Pedrosa, Marina Abramovic, Sérgio de Camargo, Lygia Clark, Oscar Niemeyer, Pivô, Museu de Arte Moderna de São Paulo, Jose Marton, David Zwirner, Sies + Höke, Goodman Gallery, Paulo Kuczynski Escritório de Arte, 3NÓS3, Galeria Jaqueline Martins, Mendes Wood DM, Adriano Costa
Welt am Sonntag, 12. April 2015

Traumhäuser für die Tropen „Lina Bo Bardi empfiehlt sich als Gründungsfigur einer kämpferischen Architektur, die die Konflikte, in denen sie steht, nicht aufzulösen sucht, sondern so klar wie möglich ausagiert.“

Kunst, Architektur, Lina Bo Bardi, Sao Paulo, Museo de Arte de Sao Paulo, Casa de Vidro, SESC Pompeia, Moderne, Pietro Maria Bardi, Zeuler Lima, Marcelo Ferraz
art, 14. Dezember 2014

Content Overload „Der Betrachterraum bricht gerade zusammen. Die Wände geraten ins Gleiten. Die Neonröhre wird zum Handy. Der Boden ist aus Pappe. Die Rahmen kippen auf die Betrachter. Die Betrachter sind im Screen.“

Kunst, Post-Internet, Videonale, Ryan Trecartin, Ed Atkins, Hito Steyerl, NASA, NSA, Baroque, Katja Novitskova, Timur Si-Qin, Yngve Holen, Oliver Laric, Ken Okiishi, Michael Manning, Gottfried Wilhelm Leibniz, Susanne von Falkenhausen, DISmagazine, Jennifer Allen, Rococo Conceptualism, Johann Sebastian Bach
Videonale Festival for Contemporary Video Art 15 Catalogue, 27. Februar 2015

Stell dir vor, es ist Kongokonferenz, und keiner geht hin „Es war, als habe sich das Museum einen Virus eingefangen, der seine Grundlagen angriff und sich bis an die Spitze fraß.“

Kunst, Politique Culinaire, Kongo-Konferenz, Humboldt-Forum, Humboldt Lab, Viola König, Otto von Bismarck, Hermann Parzinger, Staatliche Museen zu Berlin, Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Kolonialismus, Ethnologisches Museum Dahlem
Die Welt, 02. März 2015

Live aus dem Studio „Man könnte sagen, dass das eigentliche Medium der Malerei heute gar nicht mehr die Leinwand ist, sondern der Bildschirm. Fragt sich nur, warum das in der Malerei selbst so wenig Thema ist. #Avery Singer“

Kunst, Avery Singer, Malerei, Kunsthalle Zürich, Post-Internet Art, Galerie Kraupa-Tuskany Zeidler, Fondazione Sandretto Re Rebaudengo
Welt am Sonntag, 04. Januar 2015

Kunstkraftwerk „Wenn es Popmusik gibt, die fortwährend Distanz zu sich selbst herstellt, dann sind es die entsubjektivierten Harmonien von Kraftwerk. Wenn es eine Band gibt, die in konzeptueller Schärfe und ständiger Reflektion ihrer Mittel in die Nähe Bildender Kunst rückt, dann diese.“

Kunst, Musik, Kraftwerk, Neue Nationalgalerie, Düsseldorf, Creamcheese, Techno, Ralf Hütter, Peter Boettcher, Bauhaus, Moderne, ZERO, Joseph Beuys, Minimalismus, Sigmar Polke, Gilbert & George, David Bowie, Afrika Bambaata, Konrad Fischer, Galerie Sprüth Magers, Hans Richter, NSA, Überwachung, Gottfried Wilhelm Leibniz, Luigi Russolo
Weltkunst, 16. Dezember 2014

Drei Farben Grau „Michael Schmidts Werk ist eine unkompromittierbare Widerständigkeit eingeschrieben. Gerade, weil es völlig frei von Agitation, Theatralität und Drama ist. Weil es sich in formale Konflikte stürzt, in denen jede Behauptung gegen deren Aufhebung steht.“

Kunst, Michael Schmidt, Fotografie, William Egglestone, John Gossage, Werkstatt für Photographie, Bernd und Hilla Becher, Laura Bielau, Prix Pictet, Venedig-Biennale, Rudolf Springer, Tobias Zielony, Museum of Modern Art, Andreas Gursky, Tom Holert, Berlin Biennale
frieze d/e, 18. November 2014

Im Karneval der Zeichen „So wie Andy Warhol die Methoden von Hollywood und Popkultur übernahm, stürzen sich Post-Internet-Künstler auf die Ästhetik von Werbung und Industriedesign: Die Produktionsapparate sind super. Jetzt gehören sie uns!“

Kunst, Kulturökonomie, Post-Internet Art, DIS, DIS Magazine, Berlin Biennale, Ryan Trecartin, Yngve Holen, Camille Henrot, Kraupa-Tuskany Zeidler, Florian Auer, Lizzie Fitch, Andy Warhol, Timur Si-Qin, Katja Novitskova, Avery Singer, Nora Schultz, Oliver Laric, Nikolai Richter, Digitalisierung
Die Zeit, 09. Oktober 2014

Kennen Sie den? „Umso größer das Versprechen einer Kunst, die jenseits Betriebs statt fand. Die ihr eigenes Maß in die Welt setzte und es jahrzehntelang umkreiste. Die es sich erlauben konnte, einen Schritt nach vorn zu machen und einen zurück.“

Kunst, Kulturökonomie, Viennafair, Wien, Rumänien, Ukrainekrise, Miklos Erdely, Kisterem, Liviu Stoicoviciu, Barbara und Aaron Levine, Anatoly Belov, Ion Grigorescu, Baril, Maxim Liulca, Andreiana Mihail, Ovidiu Sandor
Die Zeit, 09. Oktober 2014

Wo Tom und Jerry auf Bertolt Brecht treffen „Gerade dass Trecartin sich nicht lange mit Fragen kritischer Kunsttheorie aufhält, beschert ihm eine beachtliche Hellsichtigkeit für techno-soziale Entwicklungen.“

Kunst, Ryan Trecartin, Lizzie Fitch, DIS, Kunst-Werke, Post-Internet Art, Berlin Biennale, Sprüth Magers, Regen Projects, Andrea Rosen, Ingvild Goetz, Bertolt Brecht
Die Welt, 02. Oktober 2014

CIA:Art „Der Abstrakte Expressionismus empfahl sich für eine sagenhafte Charmeoffensive, mit der die CIA die USA als Anwalt der Freiheit gegen die Sowjetunion in Stellung bringen konnte.“

Kunst, Kulturökonomie, CIA, Abstrakter Expressionismus, Jackson Pollock, Mark Rothko, Barnett Newman, Clyfford Still, Arshile Gorky, Willem de Kooning, Clement Greenberg, Nelson Rockefeller, Gerhard Richter, Museum of Modern Art, Alfred Barr, Documenta, Arnold Bode, Werner Haftmann, Kongress für kulturelle Freiheit, Ford Foundation, Farfield Foundation, Frances Stonor Saunders, Serge Guilbaut, NSA, Guggenheim, UBS Bank
art, 01. Oktober 2014

Menstruationsbinde Pizza Crêpe de Chine „Die Ausstellung weidet sich an einem surrealistischen Materialfetischismus, der aber ohne jede Reibung ist, weil kaum formale Konflikte ausgetragen werden.“

Kunst, nature after nature, Fridericianum, Susanne Pfeffer, speculations on anonymous materials, Werner Haftmann, Timothy Morton, Björn Braun, Magali Reus, Alice Channer, Olga Balema, Juliette Bonneviot, Bruno Latour, Jennifer Allen, Rococo Conceptualism, Marlie Mul, Jason Loeb, Akzelerationismus
Spike Art Quarterly, 19. September 2014

Skulpturen ohne Ende „Franz Erhard Walthers Werk bildet eine skulptural-diskursive Liturgie, die auf ihrer Distanz zur Welt beharrt.“

Kunst, Franz Erhard Walther, Joseph Beuys, WIELS Brussels, Minimal Art, Performance, Marina Abramovic, Sigmar Polke, Blinky Palermo, Peter Halley
frieze d/e, 04. September 2014

Vor dem Gesetz „Man kann den Eindruck gewinnen, Putin sei so was wie ein Klassenclown und Eremitage-Leiter Piotrowski ein strenger, aber verständnisvoller Schuldirektor, der ihn, wenn nötig, in die Schranken weist.“

Kunst, Kulturökonomie, Manifesta, Sankt Petersburg, Eremitage, Kasper König, Michail Piotrowski, Elena Kovylina, Wolfgang Tillmans, Marlene Dumas, Henrik Olesen, Boris Mikhailov, Pussy Riot, Francis Alys, Gerhard Richter, Erik van Lieshout, Domenico Trezzini, Wladimir Putin
Die Welt, 28. Juni 2014

Wo ist das Geld? „Kunst und Geld nehmen gerade einen sagenhaften Platztausch vor. Kunst wird zur Währung, härter als Coltan und Gold.“

Kunst, Kulturökonomie, Kunstmarkt, Geld, Währung, Marina Abramovic, Aufmerksamkeitsökonomie, Spekulation, David Joselit, After Art, Brian O'Doherty, Celebritive Turn, Stefan Simchowitz, Phillips, Christie's, Brett Gorvy, Steven Murphy, Jay-Z, Kanye West, Pharell Williams, Guggenheim, UBS Bank
Spike Art Quarterly, 23. Juni 2014

Jedes Bild muss eine Erschütterung bergen „Es gilt noch aufzuarbeiten, was Michael Schmidt für die künstlerische Fotografie in Deutschland geleistet hat.“

Kunst, Michael Schmidt, Fotografie, William Egglestone, John Gossage, Werkstatt für Photographie, Bernd und Hilla Becher, Laura Bielau, Prix Pictet, Venedig-Biennale
Der Tagesspiegel, 26. Mai 2014

Dezentral ist besser „Wird Tim Renner den Kollegen im Senat erklären können, dass Kunst nach einer völlig anderen Logik funktioniert als Musik- und Modelabels? Kann er Wowereits unglücklicher Verwechslung der Interessen von Kunst und Kreativwirtschaft etwas entgegensetzen?“

Kunst, Musik, Kulturökonomie, Architektur, Tim Renner, Berlin, Kulturpolitik, Klaus Wowereit, ExRotaprint, Blumengroßmarkt, Berlin Music Week, Berlin Art Week, Freie Szene, all2gethernow, Motor Music, Dolly Leupold
Der Tagesspiegel, 27. April 2014

The Winner Takes It All? „Künstler, Galerien und Sammler müssen die Schraube immer weiter nach oben drehen, um noch im Spiel zu bleiben. Das ist prinzipiell nichts Neues, aber die Dimensionen werden immer fantastischer.“

Kunst, Kulturökonomie, Kunstmarkt, Max Hetzler, Dirk Boll, Christie's, Alexander Koch, KOW, Berliner Galerien, Jeff Koons, Christopher Wool, Larry Gagosian, David Zwirner, Oscar Murillo, Phillips de Pury, Martin Klosterfelde, Gallery Weekend Berlin, Neue Auftraggeber, Art Basel, Institut für Strategieentwicklung
Welt am Sonntag, 27. April 2014

Wie man unsichtbar wird „Im Grunde sind meine Arbeiten Comedy“, behauptet Hito Steyerl, und das stimmt: Comedy, deren Protagonisten keine Personen sind, sondern Bilder, Technologien und politische Systeme.“

Kunst, Hito Steyerl, Van Abbemuseum, Digitalisierung, Dziga Wertov, Apple, NSA
Die Zeit, 24. April 2014

Die Kamera als Akteur. Anlässe für eine Theorie des celebritive turn „Es scheint, als wären die Rahmen mittlerweile nicht nur, wie Brian O’Doherty schrieb, von der Wand gefallen, sondern als hätten sie sich über jene gestülpt, die einst Betrachter hießen und die sich nun selbst inszenieren wie Kunstwerke.“

Kunst, Musik, Kulturökonomie, Celebritive Turn, Brian O'Doherty, Jay-Z, Marina Abramovic, Gustave Courbet, Andy Warhol, Edie Sedgwick, Charles Baudelaire, Pace Gallery, Museum of Modern Art, Lawrence Weiner, Mark Romanek, Wolfgang Ullrich
Kunstverein Hannover, Jahresprogramm 2014, 31. März 2014

Ich bin ein Avatar, holt mich hier raus! „Ryan Trecartin gelingt ein Digital-Surrealismus, der das Verdrängte der medialen Konditionierungen und Formeln zutage bringt, die Kommunikation am Ende der Gründerzeit des Internets regeln.“

Kunst, Ryan Trecartin, Lizzie Fitch, Los Angeles, Ellen Blumenstein, Kunst-Werke, Massimiliano Gioni, New Museum, Venedig-Biennale, Ingvild Goetz, Post-Internet Art, New Aesthetics, Dismagazine, YouTube, Cindy Sherman, Paul McCarthy, Mike Kelley, René Pollesch, Reality TV, Aufmerksamkeitsökonomie, NSA
Welt am Sonntag, 16. März 2014

Die Goldstadt „Das Einzige, womit Berlin sich international hervortun kann, ist die Sicherung eines Gegenorts, in dem andere Modelle von Arbeit, Zusammenleben und Güterverteilung erprobt werden können.“

Kunst, Kulturökonomie, Berlin, Gentrifizierung, Kunstmarkt, Bertolt Brecht, Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny, Großgörschen 35, René Block, Marius Babias, Berliner Künstlerprogramm, Literarisches Colloquium
Der Tagesspiegel, 22. Februar 2014

Die Ausstellung als Labor „Der Besucher soll immer wieder kommen, und das Werk zu sich. Das ist ein bisschen wie Hase und Igel: Jedes Mal, wenn man wiederkommt, ist man so weit vom Ziel entfernt wie letztes Mal.“

Kunst, Praxes, Jutta Koether, Gerard Byrne
frieze d/e, 26. Februar 2014

Nach allen Seiten offen „Ei Arakawa überwand eine reduktionistische Betrachtung von Malerei als abgrenzbarem Gegenstand, der historischen Entwicklungen in die eine oder andere Richtung unterliegen könnte.“

Kunst, Kulturökonomie, Malerei, curated by, Wien, Why Painting now?, Painting Forever!, Berlin Art Week, Yve-Alain Bois, Fred Sandback, Martin Barré, Galerie Krobath, Gerwald Rockenschaub, Alex Katz, Thomas Scheibitz, Despina Stokou, Daniel Richter, Mathieu Mercier, Galerie Martin Janda, Jan Verwoert, Malin Gabriella Nordin, Magni Borgehed, Lucy Stein, Ei Arakawa, Kerstin Brätsch, Jutta Koether, Amy Sillman, Henning Bohl, Sergei Tcherepnin, Galerie Georg Kargl, Herbert Hinteregger, Walter Swennen, Philip Guston
Texte zur Kunst online, 09. Januar 2014

Vier Mägen für die Kunst „Vielleicht lohnt es sich, die Perspektive umzukehren und John Bocks Kunst als das Normale anzusehen und die Welt als eigenartiges Kunstprodukt.“

Kunst, John Bock, Bundeskunsthalle, Rein Wolfs, Sprüth Magers, Paul McCarthy, Mike Kelley, Adrian Lohmüller, Edward Kienholz, Marcel Duchamp, Yves Klein, Fridericianum
Der Tagesspiegel, 23. Dezember 2013

Highlights 2013 „Das Video zu Kanye Wests „Bound 2“: Hyperreflexiver YouPorn für Superreiche, eine Umpolung des geschmacklichen Magnetfelds von oben.“

Kunst, Musik, Venedig-Biennale, Massimiliano Gioni, Heimatlieder, Nick Knight, Kanye West, Kim Kardashian, Musikvideos, Susanne A. Friedel, ngbk
frieze d/e, 10. Dezember 2013

Fürchtet Euch „Denkt man sich die Ausstellung „Salon der Angst“ als Patientin auf der Couch, dann befindet sie sich in der Phase des Probeliegens: Es gibt vage Ideen, aber die Probleme sind noch nicht klar artikuliert.“

Kunst, Kunsthalle Wien, Nicolaus Schafhausen, Salon der Angst, Catherine Hug, Wien, Eremiten, Staat, Ieva Epnere, Boy Vereecken, Thomas Bernhard, Isa Genzken, MoMA, Zin Taylor, James Ensor, Peter Wächtler, Marcel Odenbach, Gerard Byrne, Ferdinand van Kessel, Kader Attia, Willem de Rooij, Cameron Jamie, Jeff Wall, Rainar Ganahl
Die Welt, 02. Dezember 2013

Die Kunst zu sammeln „Museen werden Teil der Spekulationsmasse und Galerien geraten in die Lage, auch im Nachhinein an der Kunstgeschichte mitzuschreiben.“

Kunst, Kulturökonomie, Museen, Kunst sammeln, Kunstmarkt, Olafur Eliasson, Keren Cytter, Tino Sehgal, Kupferstichkabinett Berlin, Jorinde Voigt, Peter Roehr, Paul Maenz, Mehdi Chouakri, MMK Frankfurt
Arsprototo, 29. November 2013

Das fiese Geld „Es scheint an der Zeit, aufzuhören von „dem Kunstmarkt“ zu sprechen. Man spricht ja auch selten vom Lebensmittelmarkt. Es gibt den Kunsthandel, und es gibt die Kunstindustrie.“

Kunst, Kulturökonomie, Kunstmarkt, Aufmerksamkeitsökonomie, Larry Gagosian, Pace Gallery, David Zwirner, Hauser & Wirth, Volker Diehl, Hergen Wöbken, Institut für Strategieentwicklung, abc
Die Zeit, 28. November 2013

Kassel wird schärfer „Von Adam Szymczyk darf man erwarten, dass er dem Spiritistischen und Mystischen der documenta 13 intellektuelle Schärfe und Kriterien entgegen stellt.“

Kunst, Adam Szymczyk, documenta 14, Carolyn Christov-Bakargiev, documenta 13, Berlin Biennale, 55. Biennale von Venedig, Kunsthalle Basel
Die Welt, 23. November 2013

Fernweh nach Gestern „Die 2000er- und 2010er-Jahre sind die Zeit des Retrofuturismus. Man projiziert die Gegenwart in die Vergangenheit, schickt Echolote in die Tiefe, als fände unsere Zeit aus sich selbst heraus keinen Halt.“

Kunst, Kulturökonomie, Retromania, Retrofuturismus, Zukunft, Moderne, Kunstmarkt, Kopie, Urheberschaft, Gerard Byrne, Imi Knoebel, Blinky Palermo, Lyonel Feininger, Josef Albers, Berlin Biennale, documenta 12, Gimhongsok, Jeppe Hein, Liu Ye, Roberta Lima, Rudolf Schwarzkogler, W. G. Sebald, Adolph Menzel, Istanbul Biennale, Gordon Matta-Clark, Kunsthalle Wien, Salon der Angst, Frieze London, Frieze Masters, Nan Goldin, David Zwirner, Larry Gagosian, Hauser & Wirth, Kasper König, Manifesta 10, Maria Lassnig, Marlene Dumas, When Attitude becomes Form, Kapitalistischer Realismus, Roy Lichtenstein, Andy Warhol, Appropriation Art, Elaine Sturtevant, Sherry Levine, Kasimir Malewitsch, Gustave Courbet, Tanja Ostojic, Rosemarie Trockel, Young British Artists, Imran Qureshi, Stelios Faitakis, Saâdane Afif, Peter Roehr, Nicolas Bourriaud, Postproduktion, Simon Reynolds, Herbert Hinteregger
Weltkunst, 19. November 2013

Die Wiederholung ist keine Wiederholung „Weniger als eine Anordnung von Peter Roehrs Bildern, kuratiert Saâdane Afif eine Form der Begegnung mit ihnen.“

Kunst, Saâdane Afif, Peter Roehr, Mehdi Chouakri, Kasimir Malewitsch, Diedrich Diederichsen, Eigenblutdoping
frieze d/e, 13. November 2013

Demonstrationen „Die Demonstration kündigt die Verteilung der Körper auf und schlägt eine neue vor. Sie ist der Anfang der Politik.“

Kunst, Demonstrationen
Bourouina Gallery, 10. Oktober 2013

Kopie Kopie „Wolfgang Beltracchis Fälschungen legten offen, dass das Einzige, was ein Werk an seinen Urheber binden kann, tatsächlich das Gesetz ist.“

Kunst, Kulturökonomie, Kunstraum Kreuzberg, Urheberrecht, Stéphane Bauer, Christopher Sage, Deville Cohen, Mikka Wellner, Cassandra L. Troyan, Marte Kiessling, Janine Eggert, Wolfgang Beltracchi
Der Tagesspiegel, 06. Oktober 2013

Die Malerei gibt es nicht „Wer heute noch die Malerei gegen andere Kunstformen stellt, übergeht fünfzig Jahre Kunstgeschichte. Gerade von Malern hört man wie leid sie es sind in Malereiausstellungen gruppiert zu werden.“

Kunst, Malerei, Berlin Art Week, Painting Forever!, Udo Kittelmann, Contemporary Fine Arts, Karl-Horst Hödicke, Großgörschen 35, Kurt Mühlenhaupt, Friedrich Schröder-Sonnenstern, Gernot Bubenick, Maina-Miriam Munsky, Galerie Poll, René Block, Kritischer Realismus, Neue Wilde, Henry Kleine, Christopher Sage, Kerstin Brätsch, Kerstin Drechsel, Jeanne Mammen, Wolfgang Betke, Jutta Koether, Antje Majewski, Oliver Koerner von Gustorf, Galerie September, Deutsche Bank Kunsthalle, Eva Scharrer, Martin Kippenberger
Der Tagesspiegel, 17. September 2013

Die Kunst streckt die Waffen „Ist die deutsche Gesellschaft eine des common sense, beweist sich die türkische als eine des sensus communis, des Gemeinsinns, der Verpflichtung gegenüber dem Anderen und der Zukunft.“

Kunst, Kulturökonomie, Istanbul, Istanbul Biennale, Fulya Erdemci, Hito Steyerl, Halil Altindere, Tahribad-i Isyan, Ayse Erkmen, Santiago Sierra, Jorge Galindo, Diego Banchi, WHW, Adriano Pedrosa, Jens Hoffmann, Christoph Schlingensief, Türkei, Gezi-Park, Beyoglu, Koç Holding, SALT, Arter, AKP
Die Welt, 14. September 2013

Das Zeigen des Zeigens „Roman Schramms Fotografien arbeiten an der Verunsicherung der Grenzen zwischen Bild und Körper.“

Kunst, Roman Schramm, Fotografie, Ernest Dichter, Andy Warhol, Screen Tests, Kunstverein Hildesheim
frieze d/e, 04. September 2013

Der Exorzist „Mike Kelleys Selbstmord wurde als Konsequenz aus der Tragik gedeutet, Teil eines Systems geworden zu sein, das jeden kritischen Antrieb erstickt. Paul McCarthys Werk dagegen ist nicht auf Beschränkung angelegt.“

Kunst, Kulturökonomie, Paul McCarthy, Hauser & Wirth, Park Avenue Armory, Walt Disney, Hollywood, Mike Kelley, Kino
Die Welt, 26. August 2013

Zeige Deine Wunde „Raum fühlt sich anders an, seit Kommunikations- und Militärtechnologien Grenzen durchlässig machen. Und gerade aus Pakistan kommen künstlerische Ansätze, die diese Erschütterungen spüren lassen.“

Kunst, Reise, Imran Qureshi, Lahore, Pakistan, Deutsche Bank Kunsthalle, Metropolitan Museum of Art, Venedig-Biennale, Aisha Khalid, Tahir Sadiq, Sajid Khan, Ahmad Shah, Suleman Mengal, Wardha Shabbir, Tanya Sani
Die Welt, 03. August 2013

Kunst ist, wer dabei ist „Wie könnte man klarer darstellen, dass es in der Kunst wie im Rap vor allem um die Verteilung von Fläche und Aufmerksamkeit geht. Dabei ist, wer dabei ist, und wer dagegen ist, erscheint halt nicht.“

Kunst, Musik, Kulturökonomie, Jay-Z, Pace Gallery, Marina Abramovic, Jerry Saltz, Rap, Aufmerksamkeitsökonomie
Die Welt, 12. Juli 2013

Ein Markt hebt ab „Es gibt nicht mehr den einen Kunstmarkt. Es gibt jetzt zwei: die Spitze und den Rest. Das Verhängnis liegt darin, dass die Verbindungen schwinden.“

Kunst, Kulturökonomie, Kunstmarkt, New York, Nicole Klagsbrun, David Zwirner, Larry Gagosian, Jeff Koons, Jerry Saltz, Richard Serra, Blinky Palermo, Hurrikan Sandy, Chelsea, Real Fine Arts, Pace Gallery, Hauser & Wirth
Welt am Sonntag, 19. Mai 2013

Die dicksten Eier von New York „Die Frieze Art Fair ist nicht einfach in New York angekommen. Sie ist in die Stadt eingefahren wie ein heißes Messer in Butter.“

Kunst, Kulturökonomie, Frieze Art Fair, New York, Sprüth Magers, Cindy Sherman, Paul McCarthy, Jeff Koons, Esther Schipper, Marian Goodman, Tino Sehgal, David Zwirner, Larry Gagosian, Jerry Saltz, Thomas Ruff, Sean Kelly, Alec Soth, Michael Werner, Laszlo Moholy-Nagy
Welt am Sonntag, 12. Mai 2013

Steine schauen mich an „Jimmie Durhams Anordnungen von Worten und Objekten unternehmen sachte Lockerungen in der Ordnung der Dinge, lokale Akte der Dekolonisation.“

Kunst, Literatur, Jimmie Durham, Documenta, Venedig-Biennale, M HKA, Bertolt Brecht
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19. April 2013

Auf der Suche nach Pakistan „Imran Qureshis Arbeiten lassen die Verletzlichkeit des Körpers spüren wie auch die der sozialen Membran. Sie zeigen Identität und Sicherheit als etwas Flüchtiges, Geborgtes, das ständig auf dem Spiel steht – zusammen mit dem Gemeinwesen, aus dem es stammt.“

Kunst, Literatur, Reise, Imran Qureshi, Lahore, Pakistan, Deutsche Bank Kunsthalle, Venedig-Biennale, Aisha Khalid
Deutsche Bank ArtMag, 17. April 2013

Die wilden Kerle „Was ist übrig vom West-Berlin der Sechziger? Wer erinnert sich noch an die brutalen Radierungen Peter Sorges? An den als geisteskrank geltenden Surrealisten Friedrich Schröder-Sonnenstern?“

Kunst, Westberlin, Sechziger Jahre, APO, Georg Baselitz, Gerhard Richter, KP Brehmer, Joseph Beuys, Heinz Ohff, Kurt Mühlenhaupt, Friedrich Schröder-Sonnenstern, René Block, Johannes Grützke, Michael Ruetz, Hans-Jürgen Diehl, Kommune 1, Andreas Baader, Rixdorfer Drucker, Großgörschen 35, Galerie Poll, Michael Werner, Dieter Hacker, Neuer Berliner Kunstverein, Neue Gesellschaft für Bildende Kunst, Neue Nationalgalerie, Michael Cullen, Karl Horst Hödicke, John Heartfield, Günter Grass, Markus Lüpertz, Wolfgang Petrick, Bettina von Arnim, Maina-Miriam Munsky, Wolf Vostell, Allan Kaprow, Dieter Ruckhaberle, Ben Wargin
Weltkunst, 10. April 2013

Tendenz YouTube „Der Wildwuchs auf kommerziellen Videoplattformen hat manches mit Graffiti und Street Art gemein, und er scheint für den Kunstbetrieb ähnliche Versprechen auf Realitätsschocks und Authentizität in sich zu tragen.“

Kunst, YouTube, Schirn Kunsthalle, Leo Gabin, Matthias Fritsch, TechnoViking, Based in Berlin, Urheberschaft, Württembergischer Kunstverein
frieze d/e, 14. Februar 2013

Europa, eine Ausstellung „Ich rutsche gerade in so einen verkniffenen Dokumentarismusdiskurs ab, aber diese Art von als kritischer Kunst getarntem Sozialporno geht mir einfach enorm auf den Zeiger.“

Kunst, Kulturökonomie, Reise, Berlin Biennale, Manifesta, Newtopia, Steirischer Herbst, Joanna Warsza, Florian Malzacher, Artur Zmijewski, Carolyn Christov-Bakargiev, Mikhail Karikis, Uriel Orlow, Renzo Martens, Marcel Broodthaers, Jörg Heiser, Yael Bartana, Jewish Renaissance Movement in Poland, Jonas Staal, Jérôme Bel, Miroslaw Patecki, Mechelen, Genk, Palästina
vonhundert, 11. Dezember 2012

Nofretete droht Spaltung „Nofretete schielt. Sie kündigt die diplomatische Etikette auf, die zwischen Kunstwerk und Betrachter herrscht. Als wollte sie sich einmal über all die ehrfurchtsvollen, untertänigen Blicke amüsieren.“

Kunst, Architektur, Hans-Peter Feldmann, Nofretete, Udo Kittelmann, Neue Nationalgalerie
Der Tagesspiegel, 07. Dezember 2012

Klotzt nicht so politisch! „Es scheint, als seien die Demonstrationszüge vergangener Jahrzehnte direkt in die Museen marschiert, von den Besucherzählern nüchtern registriert.“

Kunst, Kulturökonomie, Medien, Newtopia, Mechelen, Menschenrechte, Katerina Gregos, David Goldblatt, Alfredo Jaar, Thomas Locher, Satch Hoyt, Sammy Baloji, Kongo, Pablo Picasso, Andy Warhol, Thomas Hirschhorn, Renzo Martens, Berlin Biennale, Bertolt Brecht
Die Welt, 30. November 2012

Ästhetik ohne Widerstand „Alfredo Jaar errichtet Mauern zwischen den Öffentlichkeiten, zwischen denen er vorgibt zu moderieren.“

Kunst, Alfredo Jaar, Berlinische Galerie, Neue Gesellschaft für Bildende Kunst, Kunstverein Arnsberg, Bertolt Brecht
frieze d/e, 13. November 2012

Wasser auf Leinwand „Steigen nach dem Wasser nun auch die Preise für Kunst? Gibt es bald limitierte „Sandy-Editions“?“

Kunst, Kulturökonomie, Hurrikan Sandy, New York, Adrian Lohmüller, Eberhard Havekost
Der Tagesspiegel, 06. November 2012

Tuschen für Baku „Kunst ist in Aserbaidschan nicht Ausdruck lebendiger Zivilgesellschaft, sondern ein Ersatz für sie.“

Kunst, Kulturökonomie, Aserbaidschan, Baku, Leyla Alijewa, Rashad Alakbarov, Farid Rasulov, Christie's, Phillips de Pury
Die Welt, 06. November 2012

Hinaus, hinaus! Die katastrophische Rede und der Wunsch zu verschwinden „Wir werden alle sterben. Die Welt, wie wir sie kennen, wird verschwinden. Wir wollen es ja so.“

Kunst, Apokalyptik, Virtualität, Jean Baudrillard, Fotografie, Europäischer Monat der Fotografie, Simulakren, Roland Barthes, Ludwig Wittgenstein, Lars von Trier, Sigrid Weigel, NSA
distURBANces – Can Fiction Beat Reality? (European Month of Photography), 18. Oktober 2013

Kunst macht Staat „Beim Steirischen Herbst entsteht in den besten Momenten eine gefühlte Synchronisierung mit dem Weltgeschehen. Und in den schlechteren ein Senden auf vielen Kanälen, eine Ablösung in viele kleine Welten.“

Kunst, Architektur, Steirischer Herbst, Graz, Michelangelo Pistoletto, cittadellarte, constructLab, raumlabor, Chantal Mouffe, Public Movement, Anna Jermolaewa, Berlin Biennale
monopol, 27. September 2012

Putins größter Künstler „Hier liegt das symbolische Herz jenes Puppen- und Piratenstaates, dessen Selbstbild auf Verdrängung baut, in dem die Kirche für den Staat da ist und in dem sich niemand über einen früheren KGB-Offizier beim Sonntagsgebet wundert.“

Kunst, Kulturökonomie, Surab Zereteli, Russland, Moskau, Pussy Riot, Wladimir Putin, Sowjetunion
Welt am Sonntag, 23. September 2012

Eine Messe kauft sich selbst „Der Ökonom Sergey Skaterschikov verblüfft in Wien mit einem völlig neuen Geschäftsmodell: Eine Messe, die den Sammlern die Arbeiten wegkauft.“

Kunst, Kulturökonomie, Viennafair, Wien, Sergey Skaterschikov, Kunstmarkt, Kader Attia, Galerie Krinzinger, Carlier Gebauer, Rampa Istanbul, Nilbar Güres, Inci Furni, Christina Steinbrecher, Vita Zaman, Russland
monopol, 21. September 2012

„Haben Institutionen und Unternehmen von den Künstlern die Rolle der Avantgarde übernommen?“ „Unser Ziel ist es, Menschen individualistischer zu machen.“

Kunst, Kulturökonomie, Guggenheim Foundation, Richard Armstrong, Berlin, Deutsche Guggenheim, Abu Dhabi, UBS Bank, Aufmerksamkeitsökonomie
Welt am Sonntag, 29. Juli 2012

Der Dreh mit dem Atelier „Wenn McCarthy von der Neuen Nationalgalerie mit „The Box“ in Atelierdarstellungen von Dürer über Menzel bis Courbet eingereiht wird, ist das der bravstmögliche Einblick in das Werk des 66-jährigen.“

Kunst, Architektur, Paul McCarthy, Neue Nationalgalerie, Staatliche Museen Berlin, Udo Kittelmann, Joachim Jäger, Modernismus, Bauhaus, Mies van der Rohe
Der Tagesspiegel, 10. Juli 2012

Blickblockaden „Alfredo Jaar steht beispielhaft für den Künstler als engagierten Intellektuellen, der zwischen verschiedenen Öffentlichkeiten vermittelt, um den Betrachter zum Handeln aufzufordern – notfalls mit dem Holzhammer.“

Kunst, Alfredo Jaar, Berlin, NGBK, Berlinische Galerie, Alte Nationalgalerie, Frank Wagner, Bertolt Brecht, Kevin Carter, Ruanda
Der Tagesspiegel, 19. Juni 2012

Materie im Austausch „Was ist obskurer: die Vorstellung, dass Dinge im Labor ihre Natur quasi von selbst enthüllen – oder dass, wie die Animisten und die Kuratorin Christov-Bakargiev glauben, alle Materie belebt ist und im Austausch steht?“

Kunst, Documenta, Carolyn Christov-Bakargiev, Konrad Zuse, Pierre Huyghe, Issa Samb, Jimmie Durham, Bruno Latour, Adrián Villar Rojas, Moderne
Der Tagesspiegel, 07. Juni 2012

Regeln für den Menschenzoo „Wie der kommerzielle Schaustellerbetrieb und die Humanwissenschaften Hand in Hand gingen, um aus dem Menschen ein Objekt zu machen, führt eine Ausstellung im Pariser Musée du quai Branly anschaulich vor.“

Kunst, Kulturökonomie, Menschenzoos, Völkerausstellungen, Rassismus, Musée du quai Branly, Paris, Aufmerksamkeitsökonomie, Carl Hagenbeck, Omai, Saartje Baartman, Weltausstellungen, Migration, Moderne, Christoph Schlingensief, Europa, Afrika, Castinggesellschaft
Welt am Sonntag, 20. Mai 1012

Wo bleibt das Negative? „In seinen installativen Spiegelszenen löst Roman Ondák voneinander geschiedene Kontexte aus ihren Rahmen und setzt sie einander gegenüber auf die Wippe.“

Kunst, Roman Ondák, K21, Düsseldorf, Venedig-Biennale, Deutsche Guggenheim, Kölnischer Kunstverein
Die Welt, 25. April 2012

Glotzt nicht so romantisch! „Eine stille Kraft liegt in Hans-Peter Feldmanns Blick, der alles gelten lässt, der nicht urteilt und nicht unterteilt. Sie führt dazu, dass die Bilder sich förmlich gegenseitig ausziehen.“

Kunst, Kulturökonomie, Hans-Peter Feldmann, Serpentine Gallery, London, Guggenheim, Düsseldorf, Gerhard Richter, Sigmar Polke, Marcel Broodthaers, Joseph Beuys, Kasper König, Fluxus, Konzeptkunst, Arte Povera, Ed Ruscha, Andy Warhol, Screen Tests, Giorgio Agamben, Karl Marx, Bertolt Brecht
Artchronika, 24. Februar 2012

Im Wolkenkuckucks-Eye „Zu hoffen wäre, dass die Kommunen bald lernen, der Suggestionskraft von Beratern und Werbern etwas entgegenzusetzen. Und die öffentliche Hand ihre Souveränität behält in der Getriebenheit der globalen Eventökonomie.“

Kunst, Kulturökonomie, Architektur, Reise, Amsterdam, Niederländisches Filminstitut, Eye, Delugan Meissl Architects, Stadtentwicklung, Aufmerksamkeitsökonomie, Richard Florida, Gentrifizierung, Stedelijk Museum, Olafur Eliasson, Benthem Crouwel, Public Private Partnerships, Anish Kapoor
Der Tagesspiegel, 23. April 2012

„Man könnte also sagen: Kunst ist nicht frei.“ „Ich würde es so sagen: Freiheit geht auf Kosten von Verantwortung.“

Kunst, Kulturökonomie, Glenn Lowry, MoMA New York, Gerhard Richter, Marcel Broodthaers, Mark Boulos, Diego Rivera, Alexander Brener, Kasimir Malewitsch, Cindy Sherman
Welt am Sonntag, 22. April 2012

Körper, aus den Fugen „Dass die Fetten, die Alten, die Zernarbten auf Mikhailovs Fotos noch immer die Würde bewahrten, liest man häufig. Dabei liegt deren sprengende Kraft doch darin, dass sie die Ökonomie der Würde komplett infrage stellen.“

Kunst, Boris Mikhailov, Fotografie, Berlinische Galerie, Ukraine, Sowjetunion, Berlin, Thomas Struth, Andreas Gursky
Die Welt, 13. April 2012

Alles unter Kontrolle „Das Öl hat Aserbaidschan, zumindest die Elite, so reich gemacht wie nie. Fieberhaft richtet sich Baku, die „Stadt der Winde“, für den Außenblick her.“

Kunst, Kulturökonomie, Architektur, Reise, Baku, Aserbaidschan, Zaha Hadid, Frank Gehry, Farhad Khalilov, Farid Rasulov, Stalin, Sowjetunion, Öl, Gerkan Marg und Partner
Süddeutsche Zeitung, 12. April 2012

Bring mich in den Kopf von Heiner Franzen „Heiner Franzens Figuren sind zu sehr Zeichen, um auf etwas zu verweisen und zu sehr in Bewegung, um Zeichen zu sein. Seine Zeichnungen sind vorläufige Nachrichten, Bruchstücke eines großen Kommunikationssystems.“

Kunst, Heiner Franzen, Zeichnung, Franz Kafka, heldart, Paul Plamper, Schloss Moyland
vonhundert, 11. April 2012

„Die Reaktionen fallen aus, als sei Putin Gott.“ „Leider gibt es diese Idee der 99 Prozent gegen das eine Prozent in Russland nicht. All die 99 Prozent wollen sich mit dem einen Prozent identifizieren.“

Kunst, Kulturökonomie, Pussy Riot, Ekaterina Degot, Russland, Moskau, Russisch-orthodoxe Kirche, Wladimir Putin, Sowjetunion, Alexander Brener
Die Welt, 05. April 2012

Hirst radiert sich aus „Gerade einem Künstler, dessen Erfolg auf barocker Bildwucht mit leicht verständlichen Effekten aufbaut, steht der Ikonoklasmus, den „monopol“ ihm gönnt, ausgezeichnet.“

Kunst, Kulturökonomie, Damien Hirst, Kunstmarkt, monopol, Tate Modern, Gordon Burn
Die Welt, 20. März 2012

Serviervorschlag „Immer enthalten Michael Schmidts Bilder Fragen: Wo stehst Du? Schau genau hin, sagen sie. Willst du das wirklich essen?“

Kunst, Michael Schmidt, Lebensmittelindustrie, Essen, Museum Morsbroich, Leverkusen, Laura Bielau, Jonathan Swift
Die Welt, 13. März 2012

„Bilderliebe und Bilderhass sind zwei Seiten einer Medaille.“ „Der Kapuzenmann von Abu Ghraib ähnelt christlichen Andachtsbildern. Er wurde von christlichen Soldaten geschaffen, auf einer heiligen Mission der Vereinigten Staaten, dem Irak Demokratie zu bringen.“

Kunst, WJT Mitchell, Bilder, Terror, Klonen, Osama bin Laden, Barack Obama, Occupy, 9/11, Roland Barthes, Siegfried Kracauer, George Bush
Süddeutsche Zeitung, 10. März 2012

„Ich mag das Malen nicht, es ist klebrig.“ „Ich finde dieses Pedantische, Protestantische an Gerhard Richter wahnsinnig lehrreich. Aber unter dem Strich ist es natürlich auch Kitsch.“

Kunst, Daniel Richter, Contemporary Fine Arts, Gerhard Richter, Per Kirkeby, Rammstein, Scooter, Georg Baselitz
Der Tagesspiegel, 19. Februar 2012

Andy Warhols Ruhm-Service „Während für Warhols „Screen Tests“ die Modelle ins Ungewisse blickten, sind wir Heutigen daran gewöhnt, erst im Auge der Kamera zu existieren.“

Kunst, Kulturökonomie, Andy Warhol, Andy Warhol's Factory, New York, Screen Tests, Youtube, Aufmerksamkeitsökonomie, Edie Sedgwick, Dennis Hopper, Bob Dylan, Nico, Mary Woronow, Telekom, Thomas D, Interview, Christian Boros, Iris Berben, Jonathan Meese
Der Tagesspiegel, 19. Februar 2012

Der Faktor Willkür „An dem Preis, den Gerhard Richters Kunst erzielt, lässt sich auch die global wachsende ökonomische Spaltung ablesen.“

Kunst, Kulturökonomie, Gerhard Richter, Kunstmarkt, Sigmar Polke, Marian Goodman, Albertinum, Dresden, Alfred Schmela, Konrad Fischer, Gerald Winckler, Helge Achenbach, Dietmar Elger, Neue Nationalgalerie, Tate Modern
Der Tagesspiegel, 09. Februar 2012

„Der Westen ist eine Fiktion“ „Wir müssen loskommen von dieser Idee des Westens. Was auf dem Tahrir-Platz geschieht, ist nicht nur für Ägypter von Bedeutung, sondern auch für die Menschen hier.“

Kunst, Okwui Enwezor, Haus der Kunst, documenta, Arabischer Frühling
Die Welt, 18. Januar 2012

Schreck lass nach! „Was ist der Aufruf zur freiwilligen Buchabgabe gegen die Vernichtung kulturellen Erbes im Faschismus? Was eine provokante Kunstaktion gegen das Feuer der Empörung, das zur Zeit auf die Berlin Biennale und den Künstler Martin Zet niedergeht?“

Kunst, Kulturökonomie, Berlin Biennale, Martin Zet, Artur Zmijewski, Christoph Tannert, Haus der Kulturen, ifa-Galerie, Martin-Gropius-Bau, Thilo Sarrazin

Das Gewicht der Stadt „Ein Haus bezieht seine Rechtfertigung durch das Streben nach oben, durch das, was es dem Himmel entgegen bringt. Alles was am Schwerbelastungskörper oben ist, dient nur dazu, nach unten zu drücken.“

Kunst, Architektur, Schwerbelastungskörper, Berlin, Germania, Albert Speer, Adolf Hitler
Der Tagesspiegel, 08. Januar 2012

Entartete Kunst lebt! „Diese Utopie endet nicht in Polen. Sie zielt auf die Überwindung hinfälliger Festschreibungen durch Rasse, Religion, Geschlecht und Nationalität, die zur Erfindung und Unterdrückung von Minderheiten führen.“

Kunst, Yael Bartana, Jewish Renaissance Movement in Poland, Berlin Biennale, Berlin, Warschau, Israel, Zionismus, Venedig-Biennale
Die Welt, 06. Januar 2012

Aufmachen! „Tatsächlich wurde Gordon Matta-Clark posthum, was er nie hatte werden wollen: Wegbereiter eines architektonischen Stils.“

Kunst, Architektur, Gordon Matta-Clark, Anarchitecture, New York, Trisha Brown, Philip Glass, Klara Lidén, Tómas Saraceno, Marcel Duchamp, Peter Eisenman, Frank Gehry
Spex, 16. Dezember 2011

Batman am Hindukusch „Daniel Richters Farbgebrauch war schon immer unerhört, aber die Wendung zur Waldorfästhetik kommt überraschend.“

Kunst, Daniel Richter, Contemporary Fine Arts, Afghanistan
Der Tagesspiegel, 10. Dezember 2011

Die Welterklärer „Die Gebäude von Graft illustrieren zwar Ideen von Wandel, lassen dabei aber wenig Raum diesen zu gestalten.“

Kunst, Kulturökonomie, Architektur, Graft Architects, Berlin, Haus am Waldsee, Katja Blomberg, Dubai, Henry Moore, Tony Cragg
Der Tagesspiegel, 29. November 2011

Schon im Schwarzwald sah er den Ölberg „In Anselm Kiefers Schmetterlingssammlung aus kulturellen Bezügen ist die jüdische Lehre jedenfalls eine Beigabe, die sie nicht notwendig braucht.“

Kunst, Kulturökonomie, Architektur, Reise, Anselm Kiefer, Israel, Israel Museum, Jerusalem, Preston Scott Cohen, Tel Aviv, Tel Aviv Museum of Art, Kulturtourismus
Welt am Sonntag, 30. Oktober 2011

„Ich war mit keinem Projekt erfolgreich“ „„Ich habe sehr unterschiedliche Lösungen dafür entwickelt, aber ich verstehe noch immer nicht, was Offenheit bedeutet.““

Kunst, Architektur, Ryue Nishizawa, SANAA, Istanbul Biennale, Felix Gonzales-Torres, Gerhard Richter
monopol, 23. Oktober 2011

Am inneren Äquator „Die Befreiung von selbst- und zielfixierten Weltsichten gehört zu den wichtigsten Angeboten dieser Biennale, die dezidiert wie selten das Politische als Formfrage stellt.“

Kunst, Architektur, Reise, Istanbul, Istanbul Biennale, Adriano Pedrosa, Alexander Gutke, Cevdet Erek, Charlotte Posenenske, Felix Gonzales-Torres, Jens Hoffmann, Lygia Clark, Lygia Pape, Martha Rosler, Mona Hatoum, Rivane Neuenschwander, Ryue Nishizawa, SANAA, WHW, Wael Shawky, Elmgreen & Dragset
Die Welt, 18. Oktober 2011

Drift ins Himmlische „Im ehemaligen Heizkraftwerk der Tate Modern kommen Sakrales und Profanes auf beispielhafte Weise zur Deckung – anders als in Richters Werk, das diesen Gegensatz als unauflösbare Spannung produktiv hält.“

Kunst, Kulturökonomie, Reise, Gerhard Richter, Tate Modern, Ikea, London, Marcel Duchamp, Helmut Heinze
Der Tagesspiegel, 11. Oktober 2011

Stört die Signale! „Mit rotziger "Und-dennoch"-Geste werden kollektivistische Utopien aus der Mottenkiste geholt und einer angeblich alternativlosen Gegenwart gegenübergestellt.“

Kunst, Kulturökonomie, Reise, Graz, Steirischer Herbst, WHW, Apichatpong Weerasethakul, Eszter Salamon, Istanbul Biennale, Laurence Bonvin, Markus Schinwald, Minerva Cuevas, Yael Bartana, Jewish Renaissance Movement in Poland, Yto Barrada
monopol, 05. Oktober 2011

„Wolken sind auch nicht für immer da“ „„Dabei ist es eine großartige Herausforderung, neue Wege des Reisens zu finden, die vielleicht ein anderes Bewusstsein von Zeit und Geschwindigkeit erfordern.““

Kunst, Architektur, Hamburger Bahnhof, Tomás Saraceno
monopol, 21. September 2011

Von der Schwierigkeit, sich ein Bild zu machen „Und plötzlich gibt es kein Weiterkommen. Gerhard Richter begreift, dass er jetzt selbst ein Bild ist, und das nimmt ihm die Luft.“

Kunst, Gerhard Richter, Corinna Belz, Benjamin Buchloh, Marian Goodman, Kasper König, Museum Ludwig
Welt am Sonntag, 04. September 2011

Er müsste hier mal eine Leitung legen „Lohmüller lässt die wackligen Grenzen zwischen Körper und Material spüren und zeigt die blinden Flecken in unseren prekären Selbstkonstruktionen.“

Kunst, Architektur, Adrian Lohmüller, Fred Sandback, Gordon Matta-Clark, Haus der Kulturen der Welt, Marcel Duchamp, Resiliance, Städtische Galerie Nordhorn, Über Lebenskunst
Die Welt, 23. August 2011

Matratzen für alle „Wooloo begreifen den Ausnahmeraum, den die Kunst bietet, als politisch und nutzen ihn für gesellschaftliche Experimente, die im besten Fall auch symbolischen und konzeptuellen Mehrwert generieren.“

Kunst, Kulturökonomie, Reise, Venedig-Biennale, Wooloo
Der Tagesspiegel, 02. August 2011

Bewegung im Quartier „Die Energie, die für Kunsthallenträume verwendet wurde, sollte zunächst darauf verwendet werden, das riesige Atelier zu erhalten, das die Stadt selbst bildet.“

Kunst, Kulturökonomie, Architektur, Based in Berlin, Erik Blinderman & Lisa Rave, Gordon Matta-Clark, Hans Ulrich Obrist, Kitty Kraus, Klaus Biesenbach, Leonie Baumann, Mandla Reuter, Özlem Altin
Der Tagesspiegel, 24. Juli 2011

Stell die Verbindung her „Wurde früher den Schriftstellern und Künstlern zugemutet, die Schwingungen des Neuen zu erspüren, sind es heute die Kuratoren, die sich mit ihren Themen und Thesen vor die Künstler stellen.“

Kunst, Kulturökonomie, Anton Vidokle, Based in Berlin, Beatrice von Bismarck, Frank Wagner, Kuratoren, Manifesta, NGBK
Der Tagesspiegel, 15. Juli 2011

Wer draußen wartet „Wer von Kunst spricht, muss von Rahmen sprechen. Und Marlene versteht es auf entwaffnend ungekünstelte Weise, diese zu unterlaufen, zu überschreiten und zu brechen.“

Kunst, Berlin-Biennale, Marlene Haring, Wiener Secession

Schlecht gerahmt „‚Based in Berlin‘ verkörpert ein scheinheiliges Verständnis von Ausdrucksfreiheit, wie es beispielhaft ist für demokratische Gesellschaften in der Geiselhaft des Marktes“

Kunst, Kulturökonomie, Architektur, Based in Berlin, Berlin, Dellbrügge & de Moll, Ellen Blumenstein, Gordon Matta-Clark, Haben und Brauchen, Ingo Vetter, Luigi Snozzi, Stadtentwicklung
Der Tagesspiegel, 05. Juli 2011

„Das politische System ist nicht up to date.“ „‚Es war toll, wie sich die Leute organisierten, wie das Projekt abhob und es nicht mehr um uns ging. Damit wurde es zur sozialen Skulptur.‘“

Kunst, Kulturökonomie, Reise, Venedig-Biennale, Wooloo
monopol, 19. Juni 2011

Sprachverlust „Die Ausstellung bricht die Reflexe nicht auf, eher stützt sie beklemmende Gefühle von Hilflosigkeit.“

Kunst, Daido Moriyama, Fukushima, Japan, Kunst-Werke, Leiko Ikemura, Lieko Shiga, Shomei Tomatsu, Yutaka Takanashi
Der Tagesspiegel, 14. Juni 2011

Höher, schneller, weiter „Es schlummert unter dem Wachstumsthema ein spannenderes: Die wachsende Tendenz, Beuys' soziale Skulptur weiter zu denken und in tatsächliche Stoffkreisläufe einzugreifen.“

Kunst, Frankfurter Kunstverein, Karl Hans Janke, Kunsthaus Baselland, Kunstverein Hannover, Mark Boulos, Michel Blazy, Peter Buggenhout, Rachel Sussmann, René Zechlin, San Keller, Superflex, Tue Greenfort
Der Tagesspiegel, 12. Juni 2011

Schall und Knochen „Unter den Kopfhörern sitzend, greift die Hörerin mit jedem Stück eine neue Riechkarte aus der Pappschachtel und zieht geschlossenen Auges den Duft von Asche ein, von Fett und Aspirin.“

Kunst, Musik, Eigen+Art, Gerd Harry Lybke, Martin Eder, Heavy Metal, Neue Musik, Ruin, Zwölf
Der Tagesspiegel, 28. Mai 2011

Kabinett der Krümel „Canells Arbeiten handeln von Leitungen und Energieflüssen, aber zeigen kein tieferes Interesse an den sozialen und ökonomischen Kreisläufen, in denen sie stehen.“

Kunst, Nina Canell, Galerie Barbara Wien, Galerie Konrad Fischer
vonhundert, 06. Juli 2011
Der Tagesspiegel, 27. Mai 2011

Selbstfabrik. Disziplinierung und Einsamkeit in der Popkultur „Der Performer in Fabian Chiquets “Trigger Orgie” ist das Modell für den omnipotenten Selbstunternehmer, den sich die Ökonomie von uns wünscht: ausführendes Organ elektrosozialer Imperative, gefangen im Loop der Selbstverwirklichung.“

Kunst, Musik, Kulturökonomie, Fabian Chiquet, Andy Warhol, Aufmerksamkeitsökonomie, Biopolitik, Diedrich Diederichsen, Giorgio Agamben, Isabelle Graw, James Hetfield, Konzertmarkt, Kunstmarkt, Michel Foucault, Musikmarkt, Musikvideos, Selbstoptimierung, Tobias Rapp, Tonträgerindustrie, Youtube, Konzertindustrie, Andy Warhol's Factory
Verlag für moderne Kunst Nürnberg, 16. Mai 2012

Höhere Mathematik „Die Maschine rückt den Fokus vom Performer, mechanische und biologische Aktivität reflektieren und relativieren sich wechselseitig.“

Kunst, Musik, Berghain, Die Vögel, Laszlo Moholy-Nagy, Pantha du Prince
Der Tagesspiegel, 30. April 2011

Alles muss kaputt sein „Dieser umgekehrte Primitivismus ist so hintergründig wie unterhaltsam und machte Aaron Curry zu einem der interessantesten Vertreter junger amerikanischer Skulptur.“

Kunst, Aaron Curry, Schinkelpavillon
vonhundert, 31. März 2011

Die Grenze „In dieser Szene ist die ganze Katastrophe vorgezeichnet, mit allen Wendungen, die sie noch nehmen kann.“

Kunst, Fukushima, Japan
Der Tagesspiegel, 20. März 2011

Im Glashaus „Die Bilder stehen still und der Besucher streift durch die Kulissen eines Schauspiels falscher Sehnsüchte und geplatzter Träume.“

Kunst, Elmgreen & Dragset, Paul Plamper, ZKM, Aufmerksamkeitsökonomie, Georg Franck, Venedig-Biennale
Der Tagesspiegel, 10. Februar 2011

Wer reibt, der bleibt „Spielerisch verhandelt Michael Sailstorfer die Grenzen von Skulptur und Raum und übersetzt existenzielle Aporien in närrische Versuchsanordnungen.“

Kunst, Kestnergesellschaft, Marcel Duchamp, Michael Sailstorfer
Der Tagesspiegel, 11. Januar 2011

Vorsicht, Sprengung „Bomben und Kunstwerke haben manches gemeinsam. Ihre größte Wirkung entfalten sie in der Vorstellungskraft.“

Kunst, Berlin, Matthew Bown, Monica Bonvicini, Moskau, Sasha Auerbakh
Der Tagesspiegel, 07. Januar 2011

Schrein oder Sein „Das ganze System Museum mit seinen Mechanismen von Indexierung, Hierarchisierung und Bedeutungsproduktion ist hier zur Disposition gestellt.“

Kunst, Architektur, Reise, Israel Museum, Israel, Jerusalem, Yinka Shonibare, Zvi Goldstein, Ohad Meromi, Anish Kapoor, Olafur Eliasson
Der Tagesspiegel, 31. Dezember 2010

Ölbilder mit Aus-Funktion „Havekost speist schmutzige Störgeräusche in sein sich ständig wandelndes Rhythmusgeflecht. Und arbeitet weiter an der Befreiung des Tafelbildes aus der Identität mit sich selbst.“

Kunst, Eberhard Havekost, Gerhard Richter, Heiner Bastian, Lipsiusbau
Die Welt, 11. Dezember 2010

Immer mehr meckern „Was kündigt sich hier an? Gleichen die Mengen, die zu solchen Veranstaltungen strömen, den Lesekreisen der ’68er? Handelt es sich um kompensatorische Handlungen im Symbolischen?“

Kunst, Kulturökonomie, David Rych, Hito Steyerl, Istanbul Biennale, Klara Lidén, Manifesta, Wooloo
Der Tagesspiegel, 10. Dezember 2010

Tanz an der Stange „Die Kuratoren feiern das Aufgehen von Repräsentation in purer Präsenz. Einfach gesagt: Sie wollten einen Vergnügungspark bauen.“

Kunst, Ai Weiwei, Carsten Höller, Daniela Zyman, Doug Aitken, Ernesto Neto, Gijón, Jeppe Hein, Los Carpinteros, Monika Sowsnowska, Olaf Nicolai, Olafur Eliasson
monopol, 15. November 2010

Staffellauf in den Kunst-Werken „Direktorin Gabriele Horn will den Künstlern etwas zurückgeben. Es ist ein guter Deal für beide Seiten.“

Kunst, Angela Bulloch, Artur Zmijewski, Berlin Biennale, Cerith Wyn Evans, Dominique Gonzales-Foerster, Jean-Michel Wicker, Kunst-Werke, Tilo Schulz
Der Tagesspiegel, 14. November 2010

Ach ja, der Dialog „Die gut gemeinten Versuche, die Fetischisierung des Kunstwerks zu überwinden, münden in die Fetischisierung künstlerischer Tätigkeit selbst.“

Kunst, Anders Eiebakke, Danilo Correale, Manifesta, Murcia, Ralf Homann, Ruti Sela, Spanien, Stefan Tsivopoulos, Wooloo
monopol, 29. Oktober 2010

Zur Lage der Region „Ratmans Schaustück funktioniert als Echokammer für die ganze Post-9/11-Epoche: Mit barockem Gestus beschwört es das Ineinander von Freiheit und Zwang, Witz und Grausamkeit.“

Kunst, Avi Mograbi, Gilad Ratman, Guy Ben-Ner, Haifa, Israel, Keren Cytter, Nahostkonflikt, Nir Evron, Nira Pereg, Ruti Sela, Sergio Edelsztein, Westjordanland, Yael Bartana, Jewish Renaissance Movement in Poland
monopol, 15. Oktober 2010

Verborgenes bergen „Wenn die visuelle Kultur mit Bildern und Zeichen überflutet ist, muss auf andere Taktiken ausgewichen werden, um noch Unterschiede und damit Bedeutung zu produzieren.“

Kunst, Ayse Erkmen, Cevdet Erek, Daniela Zyman, Emre Baykal, Esra Ersen, Inci Eviner, Kutlug Ataman, Nasan Tur, Nilbar Güres, Sarkis, Tanas, Türkei
Der Tagesspiegel, 14. Oktober 2010

Zeichnen mit Wollfäden „Gut, dass Shiota nicht bei Wolle und Altbaufenstern stehen bleibt. Dass sie jetzt auch mal was fieses mit Elektrik macht.“

Kunst, Chiharu Shiota, Marina Abramovic, Japan, Sammlung Hoffmann
Der Tagesspiegel, 03. Oktober 2010

„Künstler hören nicht auf. Sie sterben“ „„Natürlich ist Jeanne-Claude noch da, ihre Papiere, ihre Materialien, ihre Entscheidungen.““

Kunst, Architektur, Christo, Jeanne-Claude
monopol, 20. September 2010

Durchbruch „Renata Lucas' Arbeiten überschreiten die Trennung von Rahmen und Inhalt, öffnen und durchdringen benachbarte, doch voneinander geschiedene Orte.“

Kunst, Architektur, Kunst-Werke, Renata Lucas
Der Tagesspiegel, 13. September 2010

Handwerk der Freiheit „Wer als Künstler um ein Zentrum kreist und seinen Stil immer weiter fortschreibt, der wird schwerlich das Gegebene überwinden. Tilo Schulz war bald klar, dass auch die Arbeitsweise selbst eine Formfrage ist.“

Kunst, Olaf Nicolai, Temporäre Kunsthalle, Tilo Schulz
Der Tagesspiegel, 20. August 2010

Ein Aktionskünstler durchlöchert Berlin „Themen, die mit Reflexen wie Angst, Ekel oder Scham behaftet sind, befreit Adrian Lohmüller von Wertungen und legt ihre Funktion im großen Austauschsystem offen.“

Kunst, Adrian Lohmüller, Berlin Biennale, Christine Hill
Der Tagesspiegel, 11. Juli 2010

Lebkuchen für Gerhard Richter „Hier wirkt der Künstler geradezu orientierungslos, etwas löst sich in ihm, er scheint es selbst noch nicht ganz zu verstehen.“

Kunst, Gerhard Richter, Helmut Heinze, Albertinum, Dresden, Helge Achenbach, Martin Roth, Pulsnitz
Die Welt, 22. Juni 2010

Vincent Vulsma „Transzendierte die abstrakte Kunst die Malerei, so transzendiert Vincent Vulsma die Abstraktion. Seine Arbeit spiegelt den Anspruch an die Kunst, Wirklichkeit zu verhandeln, schlicht zurück.“

Kunst, Vincent Vulsma, Kasimir Malewitsch
Katalog der 6. Berlin Biennale, 10. Juni 2010

Olga Chernysheva „Gesellschaft ist auch eine Frage der Verteilung von Aufmerksamkeit. Chernyshevas Fotografien, Zeichnungen, Installationen, Gemälde und Videos vermessen die Gegenwart in einer Topografie der Blicke und Sehnsüchte.“

Kunst, Olga Chernysheva
Katalog der 6. Berlin Biennale, 11. Juni 2010

Adrian Lohmüller „Weitet Lohmüller mit seinen Installationen den Begriff des Sozialen auf das Stoffliche aus, gehen umgekehrt technische Abläufe bei ihm unter die Haut.“

Kunst, Adrian Lohmüller
Katalog der 6. Berlin Biennale, 11. Juni 2010

Sven-Åke Johansson „Jeder Name ist Willkür. Jeder Hubschrauber belebt. Jeder Rotor ein Instrument.“

Kunst, Ludwig Wittgenstein, Sven-Åke Johansson
Katalog der 6. Berlin Biennale, 11. Juni 2010

Renzo Martens „Indem Europa die Realität im Kongo kontrolliert, schützt es vor allem seine eigene.“

Kunst, Kongo, Renzo Martens, Jonathan Swift
Katalog der 6. Berlin Biennale, 11. Juni 2010

Nir Evron „Im traumgleichen Weben und Auftrennen der Bilder und ihrer narrativen Muster öffnet Nir Evron assoziative Freiräume im Netz kollektiver Erinnerungen und stellt die Frage nach deren Repräsentation.“

Kunst, Nir Evron
Katalog der 6. Berlin Biennale, 11. Juni 2010

Nilbar Güres „Mit Zeichnungen, Collagen, Performances, Videos und Fotografien überspitzt Nilbar Güres Normen der Mehrheitsgesellschaft und stellt ihnen hybride Inszenierungen weiblicher Identität entgegen.“

Kunst, Istanbul, Nilbar Güres
Nilbar Güres: Who is the Subject?, OSMOS Books New York, 01. September 2013
Katalog der 6. Berlin Biennale, 11. Juni 2010

Danh Vo „Vo transzendiert Dispositive wie die des Privaten und des Fremden und zeigt sie als Kreuzungspunkte gesellschaftlicher Prozesse, unabgeschlossen und historisch kontingent.“

Kunst, Danh Vo
Katalog der 6. Berlin Biennale, 11. Juni 2010

Mark Boulos „Mark Boulos untergräbt jede Idee einer universellen Weltbeschreibung und eröffnet einen globalen Blick, der schwindeln lässt.“

Kunst, Mark Boulos
Katalog der 6. Berlin Biennale, 11. Juni 2010

Schallplatte gegen Erdplatte „Die Umwälzungen der Erdoberfläche und die von Gesellschaften – in Dan Mihaltianus Sicht gehören sie zusammen.“

Kunst, Dan Mihaltianu, Haus der Kulturen, Ion Grigorescu, NGBK
Der Tagesspiegel, 30. Mai 2010

Wer sich auf das Leben einlässt, wird verletzt „Michael Schmidts Fotografien bilden nicht einfach Gegenstände ab. Sie geben Situationen wieder, in denen die einzige feste Koordinate das Gegenüber ist.“

Kunst, Michael Schmidt, Haus der Kunst, Bernd und Hilla Becher, Andreas Gursky, Berlin, Deutsche Einheit
Welt am Sonntag, 23. Mai 2010

Ich bin nur eine Stimme „Es ist das Rätsel des Radios, das die beiden Stimmen umkreisen und das unter allseitiger Beschallung selbstverständlich geworden ist: eine Stimme, die sich an den Körper wendet, aber selbst keinen hat.“

Kunst, Musik, Jáchym Topol, Katerina Šedá, Marius Babias, Neue Musik, Neuer Berliner Kunstverein, Radio
Der Tagesspiegel, 17. Februar 2010

Beuys tanzt mit Dionyseus „Architektonisch saubere Lösungen für Kunstpräsentation gibt es ja auch wirklich genug. Höchste Zeit für das Sperrige, Unpraktische, Unvergessliche.“

Kunst, Musik, Kulturökonomie, Forgotten Bar, Club Jesus, Tape Modern, Berghain, Tresor, Tjorg Douglas Beer, Manuel Czech, Hannah Dougherty, Saâdane Afif, Gregor Schneider, Olaf Metzel, Monica Bonvicini, Piotr Nathan, Dimitri Hegemann, Wolfgang Tillmans
Der Tagesspiegel, 13. Dezember 2009

Die Quadratur der Scheibe „Musik kam die kürzeste Zeit auf Tonträgern. Massenmärkte und Studiotechnik haben sie bereichert. Die Befreiung vom Material wird es auch tun. Man muss loslassen können.“

Kunst, Musik, Kulturökonomie, Musikindustrie, The Bianca Story, Musikmarkt, Paul Valéry, Internet, Filesharing, Anton Corbijn
Der Tagesspiegel, 27. Oktober 2009

Im Tosen der Turbinen „Im Spiel mit den Bildern lockert Hito Steyerl die Knoten zwischen Medieninszenierung und kollektiven Vorstellungen – die Seile, in denen wir alle hängen.“

Kunst, Berlin, Hito Steyerl, NBK
Der Tagesspiegel, 05. Oktober 2009

Die Vermessenheit der Welt „Trotz Didaktik versprüht die Ausstellung Heiterkeit. Statt geschlossene Weltentwürfe zu präsentieren versucht sie zu öffnen, statt auf Überwältigung setzt sie auf spielerische Herausforderung.“

Kunst, Reise, Istanbul Biennale, Istanbul, WHW, Artur Zmijewski, Bertolt Brecht, Chto Delat?, Hans-Peter Feldmann, KP Brehmer, Kommunismus, Mladen Stilinovic
Der Tagesspiegel, 14. September 2009

Nackt auf dem Sockel „Die Ausstellung „New Omega Workshops“ in der Galerie September ist ein Schlag ins Gesicht des seriösen Kunstbetriebs. Ein wildes Durcheinander aus high and low, aus Kunst und Kunsthandwerk.“

Kunst, Bettina Allamoda, Galerie September, Helga Goetze, Ogar Grafe, Oliver Koerner von Gustorf, Philip Wiegard, Reinhard Wilhelmi
Der Tagesspiegel, 29. August 2009

Organisation ist alles „War Christine Hill im vorigen Leben ein Bauhaus-Direktor, dann bestimmt der Sozialist Hannes Meyer mit seiner Devise „Volksbedarf statt Luxusbedarf“.“

Kunst, Bauhaus, Berlin, Christine Hill, Gerd Harry Lybke, Martin-Gropius-Bau, Ikea
Der Tagesspiegel, 26. Juli 2009

Lockrufe „Schafft Penone Anmut und Konzentration, erzeugt Afif fortwährend flirrende Kommunikation, die nie zur Ruhe kommt.“

Kunst, Guiseppe Penone, Arte Povera, Saâdane Afif, Galerie Buchmann, Galerie Mehdi Chouakri
Der Tagesspiegel, 23. Mai 2009

Tanz die Bilanz „Spektakel und Attraktionen waren immer auch Motoren sozialer, wirtschaftlicher und kultureller Veränderungen: Coney Island, Atlantic City, Las Vegas, Hollywood.“

Kunst, Architektur, Uferhallen, Wedding, USA, William Pope.L, David Herbert, Nadine Robinson, Laura Bruce, Monat der Fotografie, Uferstudios
Der Tagesspiegel, 07. April 2009

Das lodernde Feuer des Irrsinns „Da draußen die Stadt ist voll von kreativen Selbstverwirklichern, aus deren Blicken die Gier nach Geltung spricht. Doch kaum jemand hat dieses Feuer des Irrsinns in den Augen.“

Kunst, Musik, Kulturökonomie, Berlin, Karmanoia, Les Haferflocken Swingers, Neukölln
Der Tagesspiegel, 27. März 2009

Der Lichtschneider „Drucken wie Dürer: Matthias Mansen modernisiert die Kunst des Holzschnitts. Ein Atelierbesuch in Berlin.“

Kunst, Matthias Mansen, Wolfgang Wittrock, Holzschnitt, Hamburger Kunsthalle
Der Tagesspiegel, 30. Juli 2007
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für kunstkritik 2012