— Kulturökonomie

Vom Ende der Hysterie „Der Bogen war geschlagen von den vielen Millionen Dollar in der Halle für eine globale Klasse, die sich Verfeinerung und Sensibilität leisten kann, zu einer auseinanderdriftenden, zunehmend gewalttätigen Gesellschaft draußen.“

Kunst, Kulturökonomie, Art Basel Miami Beach, Art Basel, Miami, Marc Spiegler, William Pope.L, Barbara Kruger, Sprüth Magers, Frank Stella, Isa Melsheimer, New Art Dealers Alliance, NADA, Jocelyn Wolff, James Lee Byars, Michael Werner, Kehinde Wiley, Galerie Gmurzynska, Dorothy Iannone, Peres Projects, Stanley Whitney, Claes Nordenhake, Barbara Thumm, Sylvester Stallone
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 05. Dezember 2015

Die Messe als Mitte des Netzwerks „Berlin 2015, das heißt: Eine Galerie kann zwei Abende hintereinander in den besten Restaurants die Künstler dieser Stadt neben Sammler setzen, während deren Galeristen selbst sich gerade so den Sektempfang leisten können.“

Kunst, Kulturökonomie, Berlin Art Week, art berlin contemporary, René Block, Berlinische Galerie, Neuer Berliner Kunstverein, Kasper König, Fluxus, Neue Nationalgalerie, Allan Kaprow, Lydia Ourahmane, Ellis King, Matt Mullican, John Miller, Barbara Weiss, Meyer Riegger, Capitain Petzel, Sprüth Magers, Thomas Fischer, Cyrill Lachauer, Jorinde Voigt, Camille Henrot, Johann König, Julia Stoschek, Esther Schipper, Johnen Galerie, Antje Majewski
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19. September 2015

Im Kopf nur Schokolade „Renzo Martens begreift die Wirtschaft selbst als künstlerisches Medium und betreibt ein wirkliches Geschäft. Statt Kunst über Missstände in Krisenregionen zu produzieren, öffnet den lukrativen Markt symbolischer Werte für die Rohstoffproduzenten.“

Kunst, Kulturökonomie, Renzo Martens, Cercle d'Art des Travailleurs de Plantations Congolaises, Institute for Human Activities, Kongo, KOW, Entwicklungshilfe, Paul McCarthy, Christoph Schlingensief, Barry Callebaut
Die Zeit, 29. April 2015

Das neue Miami „Mit der Neubelebung des MASP wird symbolisch besiegelt, was in der ganzen Innenstadt zu spüren ist: Das Kunstleben von São Paulo erlebt eine Blüte wie in den goldenen Fünfzigerjahren.“

Kunst, Kulturökonomie, Architektur, Sao Paulo, SP Arte, Fernanda Feitosa, Heitor Martin, Lina Bo Bardi, Museo de Arte de Sao Paulo, SESC Pompeia, Adriano Pedrosa, Marina Abramovic, Sérgio de Camargo, Lygia Clark, Oscar Niemeyer, Pivô, Museu de Arte Moderna de São Paulo, Jose Marton, David Zwirner, Sies + Höke, Goodman Gallery, Paulo Kuczynski Escritório de Arte, 3NÓS3, Galeria Jaqueline Martins, Mendes Wood DM, Adriano Costa
Welt am Sonntag, 12. April 2015

Im Karneval der Zeichen „So wie Andy Warhol die Methoden von Hollywood und Popkultur übernahm, stürzen sich Post-Internet-Künstler auf die Ästhetik von Werbung und Industriedesign: Die Produktionsapparate sind super. Jetzt gehören sie uns!“

Kunst, Kulturökonomie, Post-Internet Art, DIS, DIS Magazine, Berlin Biennale, Ryan Trecartin, Yngve Holen, Camille Henrot, Kraupa-Tuskany Zeidler, Florian Auer, Lizzie Fitch, Andy Warhol, Timur Si-Qin, Katja Novitskova, Avery Singer, Nora Schultz, Oliver Laric, Nikolai Richter, Digitalisierung
Die Zeit, 09. Oktober 2014

Kennen Sie den? „Umso größer das Versprechen einer Kunst, die jenseits Betriebs statt fand. Die ihr eigenes Maß in die Welt setzte und es jahrzehntelang umkreiste. Die es sich erlauben konnte, einen Schritt nach vorn zu machen und einen zurück.“

Kunst, Kulturökonomie, Viennafair, Wien, Rumänien, Ukrainekrise, Miklos Erdely, Kisterem, Liviu Stoicoviciu, Barbara und Aaron Levine, Anatoly Belov, Ion Grigorescu, Baril, Maxim Liulca, Andreiana Mihail, Ovidiu Sandor
Die Zeit, 09. Oktober 2014

CIA:Art „Der Abstrakte Expressionismus empfahl sich für eine sagenhafte Charmeoffensive, mit der die CIA die USA als Anwalt der Freiheit gegen die Sowjetunion in Stellung bringen konnte.“

Kunst, Kulturökonomie, CIA, Abstrakter Expressionismus, Jackson Pollock, Mark Rothko, Barnett Newman, Clyfford Still, Arshile Gorky, Willem de Kooning, Clement Greenberg, Nelson Rockefeller, Gerhard Richter, Museum of Modern Art, Alfred Barr, Documenta, Arnold Bode, Werner Haftmann, Kongress für kulturelle Freiheit, Ford Foundation, Farfield Foundation, Frances Stonor Saunders, Serge Guilbaut, NSA, Guggenheim, UBS Bank
art, 01. Oktober 2014

Vor dem Gesetz „Man kann den Eindruck gewinnen, Putin sei so was wie ein Klassenclown und Eremitage-Leiter Piotrowski ein strenger, aber verständnisvoller Schuldirektor, der ihn, wenn nötig, in die Schranken weist.“

Kunst, Kulturökonomie, Manifesta, Sankt Petersburg, Eremitage, Kasper König, Michail Piotrowski, Elena Kovylina, Wolfgang Tillmans, Marlene Dumas, Henrik Olesen, Boris Mikhailov, Pussy Riot, Francis Alys, Gerhard Richter, Erik van Lieshout, Domenico Trezzini, Wladimir Putin
Die Welt, 28. Juni 2014

Wo ist das Geld? „Kunst und Geld nehmen gerade einen sagenhaften Platztausch vor. Kunst wird zur Währung, härter als Coltan und Gold.“

Kunst, Kulturökonomie, Kunstmarkt, Geld, Währung, Marina Abramovic, Aufmerksamkeitsökonomie, Spekulation, David Joselit, After Art, Brian O'Doherty, Celebritive Turn, Stefan Simchowitz, Phillips, Christie's, Brett Gorvy, Steven Murphy, Jay-Z, Kanye West, Pharell Williams, Guggenheim, UBS Bank
Spike Art Quarterly, 23. Juni 2014

Dezentral ist besser „Wird Tim Renner den Kollegen im Senat erklären können, dass Kunst nach einer völlig anderen Logik funktioniert als Musik- und Modelabels? Kann er Wowereits unglücklicher Verwechslung der Interessen von Kunst und Kreativwirtschaft etwas entgegensetzen?“

Kunst, Musik, Kulturökonomie, Architektur, Tim Renner, Berlin, Kulturpolitik, Klaus Wowereit, ExRotaprint, Blumengroßmarkt, Berlin Music Week, Berlin Art Week, Freie Szene, all2gethernow, Motor Music, Dolly Leupold
Der Tagesspiegel, 27. April 2014

The Winner Takes It All? „Künstler, Galerien und Sammler müssen die Schraube immer weiter nach oben drehen, um noch im Spiel zu bleiben. Das ist prinzipiell nichts Neues, aber die Dimensionen werden immer fantastischer.“

Kunst, Kulturökonomie, Kunstmarkt, Max Hetzler, Dirk Boll, Christie's, Alexander Koch, KOW, Berliner Galerien, Jeff Koons, Christopher Wool, Larry Gagosian, David Zwirner, Oscar Murillo, Phillips de Pury, Martin Klosterfelde, Gallery Weekend Berlin, Neue Auftraggeber, Art Basel, Institut für Strategieentwicklung
Welt am Sonntag, 27. April 2014

Die Kamera als Akteur. Anlässe für eine Theorie des celebritive turn „Es scheint, als wären die Rahmen mittlerweile nicht nur, wie Brian O’Doherty schrieb, von der Wand gefallen, sondern als hätten sie sich über jene gestülpt, die einst Betrachter hießen und die sich nun selbst inszenieren wie Kunstwerke.“

Kunst, Musik, Kulturökonomie, Celebritive Turn, Brian O'Doherty, Jay-Z, Marina Abramovic, Gustave Courbet, Andy Warhol, Edie Sedgwick, Charles Baudelaire, Pace Gallery, Museum of Modern Art, Lawrence Weiner, Mark Romanek, Wolfgang Ullrich
Kunstverein Hannover, Jahresprogramm 2014, 31. März 2014

Die Goldstadt „Das Einzige, womit Berlin sich international hervortun kann, ist die Sicherung eines Gegenorts, in dem andere Modelle von Arbeit, Zusammenleben und Güterverteilung erprobt werden können.“

Kunst, Kulturökonomie, Berlin, Gentrifizierung, Kunstmarkt, Bertolt Brecht, Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny, Großgörschen 35, René Block, Marius Babias, Berliner Künstlerprogramm, Literarisches Colloquium
Der Tagesspiegel, 22. Februar 2014

Nach allen Seiten offen „Ei Arakawa überwand eine reduktionistische Betrachtung von Malerei als abgrenzbarem Gegenstand, der historischen Entwicklungen in die eine oder andere Richtung unterliegen könnte.“

Kunst, Kulturökonomie, Malerei, curated by, Wien, Why Painting now?, Painting Forever!, Berlin Art Week, Yve-Alain Bois, Fred Sandback, Martin Barré, Galerie Krobath, Gerwald Rockenschaub, Alex Katz, Thomas Scheibitz, Despina Stokou, Daniel Richter, Mathieu Mercier, Galerie Martin Janda, Jan Verwoert, Malin Gabriella Nordin, Magni Borgehed, Lucy Stein, Ei Arakawa, Kerstin Brätsch, Jutta Koether, Amy Sillman, Henning Bohl, Sergei Tcherepnin, Galerie Georg Kargl, Herbert Hinteregger, Walter Swennen, Philip Guston
Texte zur Kunst online, 09. Januar 2014

Die Kunst zu sammeln „Museen werden Teil der Spekulationsmasse und Galerien geraten in die Lage, auch im Nachhinein an der Kunstgeschichte mitzuschreiben.“

Kunst, Kulturökonomie, Museen, Kunst sammeln, Kunstmarkt, Olafur Eliasson, Keren Cytter, Tino Sehgal, Kupferstichkabinett Berlin, Jorinde Voigt, Peter Roehr, Paul Maenz, Mehdi Chouakri, MMK Frankfurt
Arsprototo, 29. November 2013

Das fiese Geld „Es scheint an der Zeit, aufzuhören von „dem Kunstmarkt“ zu sprechen. Man spricht ja auch selten vom Lebensmittelmarkt. Es gibt den Kunsthandel, und es gibt die Kunstindustrie.“

Kunst, Kulturökonomie, Kunstmarkt, Aufmerksamkeitsökonomie, Larry Gagosian, Pace Gallery, David Zwirner, Hauser & Wirth, Volker Diehl, Hergen Wöbken, Institut für Strategieentwicklung, abc
Die Zeit, 28. November 2013

Fernweh nach Gestern „Die 2000er- und 2010er-Jahre sind die Zeit des Retrofuturismus. Man projiziert die Gegenwart in die Vergangenheit, schickt Echolote in die Tiefe, als fände unsere Zeit aus sich selbst heraus keinen Halt.“

Kunst, Kulturökonomie, Retromania, Retrofuturismus, Zukunft, Moderne, Kunstmarkt, Kopie, Urheberschaft, Gerard Byrne, Imi Knoebel, Blinky Palermo, Lyonel Feininger, Josef Albers, Berlin Biennale, documenta 12, Gimhongsok, Jeppe Hein, Liu Ye, Roberta Lima, Rudolf Schwarzkogler, W. G. Sebald, Adolph Menzel, Istanbul Biennale, Gordon Matta-Clark, Kunsthalle Wien, Salon der Angst, Frieze London, Frieze Masters, Nan Goldin, David Zwirner, Larry Gagosian, Hauser & Wirth, Kasper König, Manifesta 10, Maria Lassnig, Marlene Dumas, When Attitude becomes Form, Kapitalistischer Realismus, Roy Lichtenstein, Andy Warhol, Appropriation Art, Elaine Sturtevant, Sherry Levine, Kasimir Malewitsch, Gustave Courbet, Tanja Ostojic, Rosemarie Trockel, Young British Artists, Imran Qureshi, Stelios Faitakis, Saâdane Afif, Peter Roehr, Nicolas Bourriaud, Postproduktion, Simon Reynolds, Herbert Hinteregger
Weltkunst, 19. November 2013

Kopie Kopie „Wolfgang Beltracchis Fälschungen legten offen, dass das Einzige, was ein Werk an seinen Urheber binden kann, tatsächlich das Gesetz ist.“

Kunst, Kulturökonomie, Kunstraum Kreuzberg, Urheberrecht, Stéphane Bauer, Christopher Sage, Deville Cohen, Mikka Wellner, Cassandra L. Troyan, Marte Kiessling, Janine Eggert, Wolfgang Beltracchi
Der Tagesspiegel, 06. Oktober 2013

Die Kunst streckt die Waffen „Ist die deutsche Gesellschaft eine des common sense, beweist sich die türkische als eine des sensus communis, des Gemeinsinns, der Verpflichtung gegenüber dem Anderen und der Zukunft.“

Kunst, Kulturökonomie, Istanbul, Istanbul Biennale, Fulya Erdemci, Hito Steyerl, Halil Altindere, Tahribad-i Isyan, Ayse Erkmen, Santiago Sierra, Jorge Galindo, Diego Banchi, WHW, Adriano Pedrosa, Jens Hoffmann, Christoph Schlingensief, Türkei, Gezi-Park, Beyoglu, Koç Holding, SALT, Arter, AKP
Die Welt, 14. September 2013

Der Exorzist „Mike Kelleys Selbstmord wurde als Konsequenz aus der Tragik gedeutet, Teil eines Systems geworden zu sein, das jeden kritischen Antrieb erstickt. Paul McCarthys Werk dagegen ist nicht auf Beschränkung angelegt.“

Kunst, Kulturökonomie, Paul McCarthy, Hauser & Wirth, Park Avenue Armory, Walt Disney, Hollywood, Mike Kelley, Kino
Die Welt, 26. August 2013

Kunst ist, wer dabei ist „Wie könnte man klarer darstellen, dass es in der Kunst wie im Rap vor allem um die Verteilung von Fläche und Aufmerksamkeit geht. Dabei ist, wer dabei ist, und wer dagegen ist, erscheint halt nicht.“

Kunst, Musik, Kulturökonomie, Jay-Z, Pace Gallery, Marina Abramovic, Jerry Saltz, Rap, Aufmerksamkeitsökonomie
Die Welt, 12. Juli 2013

Ein Markt hebt ab „Es gibt nicht mehr den einen Kunstmarkt. Es gibt jetzt zwei: die Spitze und den Rest. Das Verhängnis liegt darin, dass die Verbindungen schwinden.“

Kunst, Kulturökonomie, Kunstmarkt, New York, Nicole Klagsbrun, David Zwirner, Larry Gagosian, Jeff Koons, Jerry Saltz, Richard Serra, Blinky Palermo, Hurrikan Sandy, Chelsea, Real Fine Arts, Pace Gallery, Hauser & Wirth
Welt am Sonntag, 19. Mai 2013

Die dicksten Eier von New York „Die Frieze Art Fair ist nicht einfach in New York angekommen. Sie ist in die Stadt eingefahren wie ein heißes Messer in Butter.“

Kunst, Kulturökonomie, Frieze Art Fair, New York, Sprüth Magers, Cindy Sherman, Paul McCarthy, Jeff Koons, Esther Schipper, Marian Goodman, Tino Sehgal, David Zwirner, Larry Gagosian, Jerry Saltz, Thomas Ruff, Sean Kelly, Alec Soth, Michael Werner, Laszlo Moholy-Nagy
Welt am Sonntag, 12. Mai 2013

Europa, eine Ausstellung „Ich rutsche gerade in so einen verkniffenen Dokumentarismusdiskurs ab, aber diese Art von als kritischer Kunst getarntem Sozialporno geht mir einfach enorm auf den Zeiger.“

Kunst, Kulturökonomie, Reise, Berlin Biennale, Manifesta, Newtopia, Steirischer Herbst, Joanna Warsza, Florian Malzacher, Artur Zmijewski, Carolyn Christov-Bakargiev, Mikhail Karikis, Uriel Orlow, Renzo Martens, Marcel Broodthaers, Jörg Heiser, Yael Bartana, Jewish Renaissance Movement in Poland, Jonas Staal, Jérôme Bel, Miroslaw Patecki, Mechelen, Genk, Palästina
vonhundert, 11. Dezember 2012

Klotzt nicht so politisch! „Es scheint, als seien die Demonstrationszüge vergangener Jahrzehnte direkt in die Museen marschiert, von den Besucherzählern nüchtern registriert.“

Kunst, Kulturökonomie, Medien, Newtopia, Mechelen, Menschenrechte, Katerina Gregos, David Goldblatt, Alfredo Jaar, Thomas Locher, Satch Hoyt, Sammy Baloji, Kongo, Pablo Picasso, Andy Warhol, Thomas Hirschhorn, Renzo Martens, Berlin Biennale, Bertolt Brecht
Die Welt, 30. November 2012

Wasser auf Leinwand „Steigen nach dem Wasser nun auch die Preise für Kunst? Gibt es bald limitierte „Sandy-Editions“?“

Kunst, Kulturökonomie, Hurrikan Sandy, New York, Adrian Lohmüller, Eberhard Havekost
Der Tagesspiegel, 06. November 2012

Tuschen für Baku „Kunst ist in Aserbaidschan nicht Ausdruck lebendiger Zivilgesellschaft, sondern ein Ersatz für sie.“

Kunst, Kulturökonomie, Aserbaidschan, Baku, Leyla Alijewa, Rashad Alakbarov, Farid Rasulov, Christie's, Phillips de Pury
Die Welt, 06. November 2012

Putins größter Künstler „Hier liegt das symbolische Herz jenes Puppen- und Piratenstaates, dessen Selbstbild auf Verdrängung baut, in dem die Kirche für den Staat da ist und in dem sich niemand über einen früheren KGB-Offizier beim Sonntagsgebet wundert.“

Kunst, Kulturökonomie, Surab Zereteli, Russland, Moskau, Pussy Riot, Wladimir Putin, Sowjetunion
Welt am Sonntag, 23. September 2012

Eine Messe kauft sich selbst „Der Ökonom Sergey Skaterschikov verblüfft in Wien mit einem völlig neuen Geschäftsmodell: Eine Messe, die den Sammlern die Arbeiten wegkauft.“

Kunst, Kulturökonomie, Viennafair, Wien, Sergey Skaterschikov, Kunstmarkt, Kader Attia, Galerie Krinzinger, Carlier Gebauer, Rampa Istanbul, Nilbar Güres, Inci Furni, Christina Steinbrecher, Vita Zaman, Russland
monopol, 21. September 2012

„Haben Institutionen und Unternehmen von den Künstlern die Rolle der Avantgarde übernommen?“ „Unser Ziel ist es, Menschen individualistischer zu machen.“

Kunst, Kulturökonomie, Guggenheim Foundation, Richard Armstrong, Berlin, Deutsche Guggenheim, Abu Dhabi, UBS Bank, Aufmerksamkeitsökonomie
Welt am Sonntag, 29. Juli 2012

Regeln für den Menschenzoo „Wie der kommerzielle Schaustellerbetrieb und die Humanwissenschaften Hand in Hand gingen, um aus dem Menschen ein Objekt zu machen, führt eine Ausstellung im Pariser Musée du quai Branly anschaulich vor.“

Kunst, Kulturökonomie, Menschenzoos, Völkerausstellungen, Rassismus, Musée du quai Branly, Paris, Aufmerksamkeitsökonomie, Carl Hagenbeck, Omai, Saartje Baartman, Weltausstellungen, Migration, Moderne, Christoph Schlingensief, Europa, Afrika, Castinggesellschaft
Welt am Sonntag, 20. Mai 1012

Glotzt nicht so romantisch! „Eine stille Kraft liegt in Hans-Peter Feldmanns Blick, der alles gelten lässt, der nicht urteilt und nicht unterteilt. Sie führt dazu, dass die Bilder sich förmlich gegenseitig ausziehen.“

Kunst, Kulturökonomie, Hans-Peter Feldmann, Serpentine Gallery, London, Guggenheim, Düsseldorf, Gerhard Richter, Sigmar Polke, Marcel Broodthaers, Joseph Beuys, Kasper König, Fluxus, Konzeptkunst, Arte Povera, Ed Ruscha, Andy Warhol, Screen Tests, Giorgio Agamben, Karl Marx, Bertolt Brecht
Artchronika, 24. Februar 2012

Im Wolkenkuckucks-Eye „Zu hoffen wäre, dass die Kommunen bald lernen, der Suggestionskraft von Beratern und Werbern etwas entgegenzusetzen. Und die öffentliche Hand ihre Souveränität behält in der Getriebenheit der globalen Eventökonomie.“

Kunst, Kulturökonomie, Architektur, Reise, Amsterdam, Niederländisches Filminstitut, Eye, Delugan Meissl Architects, Stadtentwicklung, Aufmerksamkeitsökonomie, Richard Florida, Gentrifizierung, Stedelijk Museum, Olafur Eliasson, Benthem Crouwel, Public Private Partnerships, Anish Kapoor
Der Tagesspiegel, 23. April 2012

„Man könnte also sagen: Kunst ist nicht frei.“ „Ich würde es so sagen: Freiheit geht auf Kosten von Verantwortung.“

Kunst, Kulturökonomie, Glenn Lowry, MoMA New York, Gerhard Richter, Marcel Broodthaers, Mark Boulos, Diego Rivera, Alexander Brener, Kasimir Malewitsch, Cindy Sherman
Welt am Sonntag, 22. April 2012

Alles unter Kontrolle „Das Öl hat Aserbaidschan, zumindest die Elite, so reich gemacht wie nie. Fieberhaft richtet sich Baku, die „Stadt der Winde“, für den Außenblick her.“

Kunst, Kulturökonomie, Architektur, Reise, Baku, Aserbaidschan, Zaha Hadid, Frank Gehry, Farhad Khalilov, Farid Rasulov, Stalin, Sowjetunion, Öl, Gerkan Marg und Partner
Süddeutsche Zeitung, 12. April 2012

„Die Reaktionen fallen aus, als sei Putin Gott.“ „Leider gibt es diese Idee der 99 Prozent gegen das eine Prozent in Russland nicht. All die 99 Prozent wollen sich mit dem einen Prozent identifizieren.“

Kunst, Kulturökonomie, Pussy Riot, Ekaterina Degot, Russland, Moskau, Russisch-orthodoxe Kirche, Wladimir Putin, Sowjetunion, Alexander Brener
Die Welt, 05. April 2012

Hirst radiert sich aus „Gerade einem Künstler, dessen Erfolg auf barocker Bildwucht mit leicht verständlichen Effekten aufbaut, steht der Ikonoklasmus, den „monopol“ ihm gönnt, ausgezeichnet.“

Kunst, Kulturökonomie, Damien Hirst, Kunstmarkt, monopol, Tate Modern, Gordon Burn
Die Welt, 20. März 2012

Andy Warhols Ruhm-Service „Während für Warhols „Screen Tests“ die Modelle ins Ungewisse blickten, sind wir Heutigen daran gewöhnt, erst im Auge der Kamera zu existieren.“

Kunst, Kulturökonomie, Andy Warhol, Andy Warhol's Factory, New York, Screen Tests, Youtube, Aufmerksamkeitsökonomie, Edie Sedgwick, Dennis Hopper, Bob Dylan, Nico, Mary Woronow, Telekom, Thomas D, Interview, Christian Boros, Iris Berben, Jonathan Meese
Der Tagesspiegel, 19. Februar 2012

Der Faktor Willkür „An dem Preis, den Gerhard Richters Kunst erzielt, lässt sich auch die global wachsende ökonomische Spaltung ablesen.“

Kunst, Kulturökonomie, Gerhard Richter, Kunstmarkt, Sigmar Polke, Marian Goodman, Albertinum, Dresden, Alfred Schmela, Konrad Fischer, Gerald Winckler, Helge Achenbach, Dietmar Elger, Neue Nationalgalerie, Tate Modern
Der Tagesspiegel, 09. Februar 2012

Schreck lass nach! „Was ist der Aufruf zur freiwilligen Buchabgabe gegen die Vernichtung kulturellen Erbes im Faschismus? Was eine provokante Kunstaktion gegen das Feuer der Empörung, das zur Zeit auf die Berlin Biennale und den Künstler Martin Zet niedergeht?“

Kunst, Kulturökonomie, Berlin Biennale, Martin Zet, Artur Zmijewski, Christoph Tannert, Haus der Kulturen, ifa-Galerie, Martin-Gropius-Bau, Thilo Sarrazin

„Von Asien aus gesehen ist Europa sehr schön“ „„Der Staat spielte gewissermaßen eine kreative Rolle, und das hat mich fasziniert, denn das sieht man heute nicht besonders häufig.““

Kulturökonomie, Architektur, Rem Koolhaas, OMA, Japan, Metabolismus, Hans-Ulrich Obrist, Arati Isozaki, Kulturtourismus, China
Die Welt, 05. Dezember 2011

Die Welterklärer „Die Gebäude von Graft illustrieren zwar Ideen von Wandel, lassen dabei aber wenig Raum diesen zu gestalten.“

Kunst, Kulturökonomie, Architektur, Graft Architects, Berlin, Haus am Waldsee, Katja Blomberg, Dubai, Henry Moore, Tony Cragg
Der Tagesspiegel, 29. November 2011

Stadtplanung auf Sicht „Mag der gebaute Raum in Brasilien oft lieblos erscheinen – der soziale ist es nicht.“

Kulturökonomie, Architektur, Reise, São Paulo, Brasilien, Architekturbiennale São Paulo, Arno Brandlhuber, Bogevischs Büro, GKK+ Architekten, Gabriele Glöckler, Jürgen Mayer H., Han Slawik, Oscar Niemeyer, Lina Bo Bardi, Gerkan Marg und Partner
Der Tagesspiegel, 28. November 2011

Schon im Schwarzwald sah er den Ölberg „In Anselm Kiefers Schmetterlingssammlung aus kulturellen Bezügen ist die jüdische Lehre jedenfalls eine Beigabe, die sie nicht notwendig braucht.“

Kunst, Kulturökonomie, Architektur, Reise, Anselm Kiefer, Israel, Israel Museum, Jerusalem, Preston Scott Cohen, Tel Aviv, Tel Aviv Museum of Art, Kulturtourismus
Welt am Sonntag, 30. Oktober 2011

Drift ins Himmlische „Im ehemaligen Heizkraftwerk der Tate Modern kommen Sakrales und Profanes auf beispielhafte Weise zur Deckung – anders als in Richters Werk, das diesen Gegensatz als unauflösbare Spannung produktiv hält.“

Kunst, Kulturökonomie, Reise, Gerhard Richter, Tate Modern, Ikea, London, Marcel Duchamp, Helmut Heinze
Der Tagesspiegel, 11. Oktober 2011

Stört die Signale! „Mit rotziger "Und-dennoch"-Geste werden kollektivistische Utopien aus der Mottenkiste geholt und einer angeblich alternativlosen Gegenwart gegenübergestellt.“

Kunst, Kulturökonomie, Reise, Graz, Steirischer Herbst, WHW, Apichatpong Weerasethakul, Eszter Salamon, Istanbul Biennale, Laurence Bonvin, Markus Schinwald, Minerva Cuevas, Yael Bartana, Jewish Renaissance Movement in Poland, Yto Barrada
monopol, 05. Oktober 2011

Haydn in Kurdistan „Die Atmung: Damit kämpft wohl jeder Anfänger. Aber wenn der Anfänger aus dem Irak kommt, dann ist das mit der Atmung eine verdammt gute Metapher.“

Musik, Kulturökonomie, Reise, Arbil, Beethoven, Irak, Kurdistan, National Youth Orchestra of Iraq

„Krabumm, wir sind da!“ „Es ist die abendländische Ökonomie symbolischer Werte, unter der sich hier der Boden auftut, eine Ökonomie, die auf Verknappung beruhte und der Fiktion des Originals.“

Musik, Kulturökonomie, Reise, Aserbaidschan, Baku, Beltmann Pianos, FC Gabala, Gabala, Kaukasus, Steinway, Tony Adams, Sowjetunion, Dubai, Abu Dhabi
Welt am Sonntag, 18. September 2011

Matratzen für alle „Wooloo begreifen den Ausnahmeraum, den die Kunst bietet, als politisch und nutzen ihn für gesellschaftliche Experimente, die im besten Fall auch symbolischen und konzeptuellen Mehrwert generieren.“

Kunst, Kulturökonomie, Reise, Venedig-Biennale, Wooloo
Der Tagesspiegel, 02. August 2011

Bewegung im Quartier „Die Energie, die für Kunsthallenträume verwendet wurde, sollte zunächst darauf verwendet werden, das riesige Atelier zu erhalten, das die Stadt selbst bildet.“

Kunst, Kulturökonomie, Architektur, Based in Berlin, Erik Blinderman & Lisa Rave, Gordon Matta-Clark, Hans Ulrich Obrist, Kitty Kraus, Klaus Biesenbach, Leonie Baumann, Mandla Reuter, Özlem Altin
Der Tagesspiegel, 24. Juli 2011

Stell die Verbindung her „Wurde früher den Schriftstellern und Künstlern zugemutet, die Schwingungen des Neuen zu erspüren, sind es heute die Kuratoren, die sich mit ihren Themen und Thesen vor die Künstler stellen.“

Kunst, Kulturökonomie, Anton Vidokle, Based in Berlin, Beatrice von Bismarck, Frank Wagner, Kuratoren, Manifesta, NGBK
Der Tagesspiegel, 15. Juli 2011

Klaviermanie im Storchennest „Liszts Geburtsort ist zur internationalen Spekulationsstätte geworden, an der sich im Liszt-Jahr 2011 beispielhaft die Mechanismen des boomenden Kulturtourismus zeigen.“

Musik, Kulturökonomie, Architektur, Reise, Burgenland, Franz Liszt, Heinrich Heine, Kulturtourismus, Roland Hagenberg, SANAA, Yui Tezuka, Österreich
Zeit Online, 14. Juli 2011
Der Tagesspiegel, 10. Juli 2011

Schlecht gerahmt „‚Based in Berlin‘ verkörpert ein scheinheiliges Verständnis von Ausdrucksfreiheit, wie es beispielhaft ist für demokratische Gesellschaften in der Geiselhaft des Marktes“

Kunst, Kulturökonomie, Architektur, Based in Berlin, Berlin, Dellbrügge & de Moll, Ellen Blumenstein, Gordon Matta-Clark, Haben und Brauchen, Ingo Vetter, Luigi Snozzi, Stadtentwicklung
Der Tagesspiegel, 05. Juli 2011

„Das politische System ist nicht up to date.“ „‚Es war toll, wie sich die Leute organisierten, wie das Projekt abhob und es nicht mehr um uns ging. Damit wurde es zur sozialen Skulptur.‘“

Kunst, Kulturökonomie, Reise, Venedig-Biennale, Wooloo
monopol, 19. Juni 2011

Selbstfabrik. Disziplinierung und Einsamkeit in der Popkultur „Der Performer in Fabian Chiquets “Trigger Orgie” ist das Modell für den omnipotenten Selbstunternehmer, den sich die Ökonomie von uns wünscht: ausführendes Organ elektrosozialer Imperative, gefangen im Loop der Selbstverwirklichung.“

Kunst, Musik, Kulturökonomie, Fabian Chiquet, Andy Warhol, Aufmerksamkeitsökonomie, Biopolitik, Diedrich Diederichsen, Giorgio Agamben, Isabelle Graw, James Hetfield, Konzertmarkt, Kunstmarkt, Michel Foucault, Musikmarkt, Musikvideos, Selbstoptimierung, Tobias Rapp, Tonträgerindustrie, Youtube, Konzertindustrie, Andy Warhol's Factory
Verlag für moderne Kunst Nürnberg, 16. Mai 2012

„So viel Talent! So viel Originalität!“ „Der Verwertungskreislauf schließt sich zum Hamsterrad, in dem die Konsumenten als Produzenten selbst die Energie erzeugen, die sie auf der Stelle hält.“

Musik, Kulturökonomie, Telekom, Thomas D, Million Voices, Aufmerksamkeitsökonomie, Celebrity Kultur, Selbstoptimierung, Youtube
Die Welt, 22. Februar 2011

Fast Forward im Zeitgeistarchiv „Musikvideos sind die Träume der Konsumgesellschaft: Schnell gesponnen und gespeist aus den visuellen Attraktionen von Alltagswelt und Mediengeschichte, und seien es nur schöne Autos, Frauen und Uhren.“

Musik, Kulturökonomie, MTV, Musikvideos, Youtube, Kanye West, Richard Florida, GEMA, Spike Jonze, tape.tv
Zeit Online, 06. Januar 2011
Der Tagesspiegel, 06. Januar 2011

Immer mehr meckern „Was kündigt sich hier an? Gleichen die Mengen, die zu solchen Veranstaltungen strömen, den Lesekreisen der ’68er? Handelt es sich um kompensatorische Handlungen im Symbolischen?“

Kunst, Kulturökonomie, David Rych, Hito Steyerl, Istanbul Biennale, Klara Lidén, Manifesta, Wooloo
Der Tagesspiegel, 10. Dezember 2010

Freiräume vor Firmenlogos „Die Zukunft ist jedenfalls flüssig, und die Politik hätte sicherzustellen, dass der Strom nicht wie im Fall des iPad nur durch wenige Konzerne kontrolliert wird.“

Musik, Kulturökonomie, Fever Ray, GEMA, Konzertindustrie, Musikindustrie, Popkomm, Flughafen Tempelhof, Will Page, all2gethernow
Der Tagesspiegel, 12. September 2010

Optimiere dich selbst „Events wie das Melt, auf denen die kreative Klasse sich selbst feiert, sind nicht mehr Orte einer Gegenkultur wie einst Woodstock. Sie sind Biopolitik im Sinne Giorgio Agambens.“

Musik, Kulturökonomie, Diedrich Diederichsen, Giorgio Agamben, Konzertindustrie, Melt Festival, Musikindustrie, Selbstoptimierung, Aufmerksamkeitsökonomie
Der Tagesspiegel, 18. Juli 2010

So geht Gewinnmaximierung „Das Konzertgeschäft hat ein Ausmaß an Kapital- und Machtkonzentration erreicht, wie es in den Goldenen Zeiten der Plattenindustrie nicht vorstellbar gewesen wäre.“

Musik, Kulturökonomie, Simon Frith, HAU, Konzertindustrie, Musikindustrie
Zeit Online, 18. Januar 2010

Forderung zum Tanz „Wir haben die Stadt von unseren Kindern nur geliehen: Früher kämpften Eltern für Frieden und den Umweltschutz. Heute engagieren sie sich für friedliches Feiern und Artenschutz für Clubs.“

Musik, Kulturökonomie, Reise, Berlin, Nachtleben, Berlin Music Week, Club Commission, Dimitri Hegemann, Techno, Tresor, Berghain, Konzertindustrie, Musikindustrie
Der Tagesspiegel, 02. Januar 2010

Beuys tanzt mit Dionyseus „Architektonisch saubere Lösungen für Kunstpräsentation gibt es ja auch wirklich genug. Höchste Zeit für das Sperrige, Unpraktische, Unvergessliche.“

Kunst, Musik, Kulturökonomie, Forgotten Bar, Club Jesus, Tape Modern, Berghain, Tresor, Tjorg Douglas Beer, Manuel Czech, Hannah Dougherty, Saâdane Afif, Gregor Schneider, Olaf Metzel, Monica Bonvicini, Piotr Nathan, Dimitri Hegemann, Wolfgang Tillmans
Der Tagesspiegel, 13. Dezember 2009

Die Quadratur der Scheibe „Musik kam die kürzeste Zeit auf Tonträgern. Massenmärkte und Studiotechnik haben sie bereichert. Die Befreiung vom Material wird es auch tun. Man muss loslassen können.“

Kunst, Musik, Kulturökonomie, Musikindustrie, The Bianca Story, Musikmarkt, Paul Valéry, Internet, Filesharing, Anton Corbijn
Der Tagesspiegel, 27. Oktober 2009

Im Geist des Ferienlagers „Die Öffnung aller Archive gegen Pauschalvergütung scheint die einzige Grundlage für zukunftsfähige Geschäftsmodelle zu sein.“

Musik, Kulturökonomie, Internet, Konzertindustrie, Musikindustrie, Popkomm, Tonträgerindustrie, all2gethernow
Zeit Online, 10. September 2009
Der Tagesspiegel, 10. September 2009

Die guten Taten der Piraten „Das Internet ist nämlich nicht der Feind der Musik. Es ist nur der Feind der Tonträgerindustrie.“

Musik, Kulturökonomie, Amanda Palmer, Kulturflatrate, Musikindustrie, Urheberrecht
Der Tagesspiegel, 26. Juli 2009

Schleusen auf! „Die Industrie mag die Kulturflatrate nicht, denn ihre Position wäre geschwächt. Und das wäre toll. Mit technischen Bedürfnissen ändern sich nun mal die daran gebundenen Geschäftsmodelle.“

Musik, Kulturökonomie, Heidelberger Appell, Internet, Kulturflatrate, Urheberrecht, Konzertindustrie, Musikindustrie
Der Tagesspiegel, 26. April 2009

Das lodernde Feuer des Irrsinns „Da draußen die Stadt ist voll von kreativen Selbstverwirklichern, aus deren Blicken die Gier nach Geltung spricht. Doch kaum jemand hat dieses Feuer des Irrsinns in den Augen.“

Kunst, Musik, Kulturökonomie, Berlin, Karmanoia, Les Haferflocken Swingers, Neukölln
Der Tagesspiegel, 27. März 2009

Alle sind Piraten „Wenn im Haifischbecken der Internet-Ökonomie auf alte Rechte kein Verlass ist, ist es umso tragischer, dass die Künstler sich völlig überfordert zeigen.“

Musik, Kulturökonomie, Audio Poverty, Haus der Kulturen, Internet, Musikindustrie, Konzertindustrie
Zeit Online, 24. April 2009
Der Tagesspiegel, 11. Februar 2009

Neue Reinheit „,Sind architektonische Neuerungen überhaupt notwendig?’ Koolhaas’ behutsame Umgestaltung der Eremitage ist ein Beispiel für eine integrale Organisation von Architektur, Kunst, Geschichte und Öffentlichkeit.“

Kulturökonomie, Architektur, Rem Koolhaas, OMA, Berliner Lektionen, Anish Kapoor, Olafur Eliasson, Berliner Schlossplatz
Der Tagesspiegel, 02. Februar 2009
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für kunstkritik 2012