— Interviews

Skulpturen ohne Ende „Franz Erhard Walthers Werk bildet eine skulptural-diskursive Liturgie, die auf ihrer Distanz zur Welt beharrt.“

Kunst, Franz Erhard Walther, Joseph Beuys, WIELS Brussels, Minimal Art, Performance, Marina Abramovic, Sigmar Polke, Blinky Palermo, Peter Halley
frieze d/e, 04. September 2014

The Winner Takes It All? „Künstler, Galerien und Sammler müssen die Schraube immer weiter nach oben drehen, um noch im Spiel zu bleiben. Das ist prinzipiell nichts Neues, aber die Dimensionen werden immer fantastischer.“

Kunst, Kulturökonomie, Kunstmarkt, Max Hetzler, Dirk Boll, Christie's, Alexander Koch, KOW, Berliner Galerien, Jeff Koons, Christopher Wool, Larry Gagosian, David Zwirner, Oscar Murillo, Phillips de Pury, Martin Klosterfelde, Gallery Weekend Berlin, Neue Auftraggeber, Art Basel, Institut für Strategieentwicklung
Welt am Sonntag, 27. April 2014

„Haben Institutionen und Unternehmen von den Künstlern die Rolle der Avantgarde übernommen?“ „Unser Ziel ist es, Menschen individualistischer zu machen.“

Kunst, Kulturökonomie, Guggenheim Foundation, Richard Armstrong, Berlin, Deutsche Guggenheim, Abu Dhabi, UBS Bank, Aufmerksamkeitsökonomie
Welt am Sonntag, 29. Juli 2012

„Man könnte also sagen: Kunst ist nicht frei.“ „Ich würde es so sagen: Freiheit geht auf Kosten von Verantwortung.“

Kunst, Kulturökonomie, Glenn Lowry, MoMA New York, Gerhard Richter, Marcel Broodthaers, Mark Boulos, Diego Rivera, Alexander Brener, Kasimir Malewitsch, Cindy Sherman
Welt am Sonntag, 22. April 2012

„Die Reaktionen fallen aus, als sei Putin Gott.“ „Leider gibt es diese Idee der 99 Prozent gegen das eine Prozent in Russland nicht. All die 99 Prozent wollen sich mit dem einen Prozent identifizieren.“

Kunst, Kulturökonomie, Pussy Riot, Ekaterina Degot, Russland, Moskau, Russisch-orthodoxe Kirche, Wladimir Putin, Sowjetunion, Alexander Brener
Die Welt, 05. April 2012

„Bilderliebe und Bilderhass sind zwei Seiten einer Medaille.“ „Der Kapuzenmann von Abu Ghraib ähnelt christlichen Andachtsbildern. Er wurde von christlichen Soldaten geschaffen, auf einer heiligen Mission der Vereinigten Staaten, dem Irak Demokratie zu bringen.“

Kunst, WJT Mitchell, Bilder, Terror, Klonen, Osama bin Laden, Barack Obama, Occupy, 9/11, Roland Barthes, Siegfried Kracauer, George Bush
Süddeutsche Zeitung, 10. März 2012

„Ich mag das Malen nicht, es ist klebrig.“ „Ich finde dieses Pedantische, Protestantische an Gerhard Richter wahnsinnig lehrreich. Aber unter dem Strich ist es natürlich auch Kitsch.“

Kunst, Daniel Richter, Contemporary Fine Arts, Gerhard Richter, Per Kirkeby, Rammstein, Scooter, Georg Baselitz
Der Tagesspiegel, 19. Februar 2012

„Der Westen ist eine Fiktion“ „Wir müssen loskommen von dieser Idee des Westens. Was auf dem Tahrir-Platz geschieht, ist nicht nur für Ägypter von Bedeutung, sondern auch für die Menschen hier.“

Kunst, Okwui Enwezor, Haus der Kunst, documenta, Arabischer Frühling
Die Welt, 18. Januar 2012

„Von Asien aus gesehen ist Europa sehr schön“ „„Der Staat spielte gewissermaßen eine kreative Rolle, und das hat mich fasziniert, denn das sieht man heute nicht besonders häufig.““

Kulturökonomie, Architektur, Rem Koolhaas, OMA, Japan, Metabolismus, Hans-Ulrich Obrist, Arati Isozaki, Kulturtourismus, China
Die Welt, 05. Dezember 2011

„Ich war mit keinem Projekt erfolgreich“ „„Ich habe sehr unterschiedliche Lösungen dafür entwickelt, aber ich verstehe noch immer nicht, was Offenheit bedeutet.““

Kunst, Architektur, Ryue Nishizawa, SANAA, Istanbul Biennale, Felix Gonzales-Torres, Gerhard Richter
monopol, 23. Oktober 2011

„Wolken sind auch nicht für immer da“ „„Dabei ist es eine großartige Herausforderung, neue Wege des Reisens zu finden, die vielleicht ein anderes Bewusstsein von Zeit und Geschwindigkeit erfordern.““

Kunst, Architektur, Hamburger Bahnhof, Tomás Saraceno
monopol, 21. September 2011

„Das politische System ist nicht up to date.“ „‚Es war toll, wie sich die Leute organisierten, wie das Projekt abhob und es nicht mehr um uns ging. Damit wurde es zur sozialen Skulptur.‘“

Kunst, Kulturökonomie, Reise, Venedig-Biennale, Wooloo
monopol, 19. Juni 2011

„Künstler hören nicht auf. Sie sterben“ „„Natürlich ist Jeanne-Claude noch da, ihre Papiere, ihre Materialien, ihre Entscheidungen.““

Kunst, Architektur, Christo, Jeanne-Claude
monopol, 20. September 2010

„Und alle so: Huch!“ „War Heavy Metal nie die Gefährdung der Jugend, wegen der Sie vor Gericht standen? Oder die heilsame Zivilisationskritik, die Lester Bangs darin sehen wollte? Sondern nichts als ein harmloser Kinderstreich?“

Musik, Black Sabbath, Konzertindustrie, Lester Bangs, Musikindustrie, Ozzy Osbourne
Der Tagesspiegel, 20. Juni 2010

„Ein Konzert ist Folter für mich“ „„Deprimierendes Interview.““

Musik, Nick Cave
Der Tagesspiegel, 22. November 2009
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für kunstkritik 2012