— Bertolt Brecht

Derrida in der Mehrzweckhalle „Während Kanye West machistische Überbietungsgesten auftürmte, unterliefen The Knife jede Erwartung und scherten in rätselhafte, abstrakte Architekturen ohne Zentrum aus. Ähnlich, wenn auch viel mitreißender, funktioniert dieses verblüffende Anti-Konzert.“

Musik, The Knife, Karin Dreijer, Olof Dreijer, Light Asylum, Kanye West, José González, Bertolt Brecht
Der Tagesspiegel, 05. November 2014

Wo Tom und Jerry auf Bertolt Brecht treffen „Gerade dass Trecartin sich nicht lange mit Fragen kritischer Kunsttheorie aufhält, beschert ihm eine beachtliche Hellsichtigkeit für techno-soziale Entwicklungen.“

Kunst, Ryan Trecartin, Lizzie Fitch, DIS, Kunst-Werke, Post-Internet Art, Berlin Biennale, Sprüth Magers, Regen Projects, Andrea Rosen, Ingvild Goetz, Bertolt Brecht
Die Welt, 02. Oktober 2014

In The Town That Is No Town „Maybe we should think less about founding new project spaces than about founding a city.“

Kunst, Kulturökonomie, Berlin, gentrification, art market, Bertolt Brecht, Rise and Fall of the City of Mahagonny, Google, YouTube
Vector Artists Journal, 12. September 2014

Die Goldstadt „Das Einzige, womit Berlin sich international hervortun kann, ist die Sicherung eines Gegenorts, in dem andere Modelle von Arbeit, Zusammenleben und Güterverteilung erprobt werden können.“

Kunst, Kulturökonomie, Berlin, Gentrifizierung, Kunstmarkt, Bertolt Brecht, Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny, Großgörschen 35, René Block, Marius Babias, Berliner Künstlerprogramm, Literarisches Colloquium
Der Tagesspiegel, 22. Februar 2014

Steine schauen mich an „Jimmie Durhams Anordnungen von Worten und Objekten unternehmen sachte Lockerungen in der Ordnung der Dinge, lokale Akte der Dekolonisation.“

Kunst, Literatur, Jimmie Durham, Documenta, Venedig-Biennale, M HKA, Bertolt Brecht
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19. April 2013

Klotzt nicht so politisch! „Es scheint, als seien die Demonstrationszüge vergangener Jahrzehnte direkt in die Museen marschiert, von den Besucherzählern nüchtern registriert.“

Kunst, Kulturökonomie, Medien, Newtopia, Mechelen, Menschenrechte, Katerina Gregos, David Goldblatt, Alfredo Jaar, Thomas Locher, Satch Hoyt, Sammy Baloji, Kongo, Pablo Picasso, Andy Warhol, Thomas Hirschhorn, Renzo Martens, Berlin Biennale, Bertolt Brecht
Die Welt, 30. November 2012

Ästhetik ohne Widerstand „Alfredo Jaar errichtet Mauern zwischen den Öffentlichkeiten, zwischen denen er vorgibt zu moderieren.“

Kunst, Alfredo Jaar, Berlinische Galerie, Neue Gesellschaft für Bildende Kunst, Kunstverein Arnsberg, Bertolt Brecht
frieze d/e, 13. November 2012

Blickblockaden „Alfredo Jaar steht beispielhaft für den Künstler als engagierten Intellektuellen, der zwischen verschiedenen Öffentlichkeiten vermittelt, um den Betrachter zum Handeln aufzufordern – notfalls mit dem Holzhammer.“

Kunst, Alfredo Jaar, Berlin, NGBK, Berlinische Galerie, Alte Nationalgalerie, Frank Wagner, Bertolt Brecht, Kevin Carter, Ruanda
Der Tagesspiegel, 19. Juni 2012

Glotzt nicht so romantisch! „Eine stille Kraft liegt in Hans-Peter Feldmanns Blick, der alles gelten lässt, der nicht urteilt und nicht unterteilt. Sie führt dazu, dass die Bilder sich förmlich gegenseitig ausziehen.“

Kunst, Kulturökonomie, Hans-Peter Feldmann, Serpentine Gallery, London, Guggenheim, Düsseldorf, Gerhard Richter, Sigmar Polke, Marcel Broodthaers, Joseph Beuys, Kasper König, Fluxus, Konzeptkunst, Arte Povera, Ed Ruscha, Andy Warhol, Screen Tests, Giorgio Agamben, Karl Marx, Bertolt Brecht
Artchronika, 24. Februar 2012

Die Vermessenheit der Welt „Trotz Didaktik versprüht die Ausstellung Heiterkeit. Statt geschlossene Weltentwürfe zu präsentieren versucht sie zu öffnen, statt auf Überwältigung setzt sie auf spielerische Herausforderung.“

Kunst, Reise, Istanbul Biennale, Istanbul, WHW, Artur Zmijewski, Bertolt Brecht, Chto Delat?, Hans-Peter Feldmann, KP Brehmer, Kommunismus, Mladen Stilinovic
Der Tagesspiegel, 14. September 2009
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für kunstkritik 2012