— Berlin

In The Town That Is No Town „Maybe we should think less about founding new project spaces than about founding a city.“

Kunst, Kulturökonomie, Berlin, gentrification, art market, Bertolt Brecht, Rise and Fall of the City of Mahagonny, Google, YouTube
Vector Artists Journal, 12. September 2014

Dezentral ist besser „Wird Tim Renner den Kollegen im Senat erklären können, dass Kunst nach einer völlig anderen Logik funktioniert als Musik- und Modelabels? Kann er Wowereits unglücklicher Verwechslung der Interessen von Kunst und Kreativwirtschaft etwas entgegensetzen?“

Kunst, Musik, Kulturökonomie, Architektur, Tim Renner, Berlin, Kulturpolitik, Klaus Wowereit, ExRotaprint, Blumengroßmarkt, Berlin Music Week, Berlin Art Week, Freie Szene, all2gethernow, Motor Music, Dolly Leupold
Der Tagesspiegel, 27. April 2014

Die Goldstadt „Das Einzige, womit Berlin sich international hervortun kann, ist die Sicherung eines Gegenorts, in dem andere Modelle von Arbeit, Zusammenleben und Güterverteilung erprobt werden können.“

Kunst, Kulturökonomie, Berlin, Gentrifizierung, Kunstmarkt, Bertolt Brecht, Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny, Großgörschen 35, René Block, Marius Babias, Berliner Künstlerprogramm, Literarisches Colloquium
Der Tagesspiegel, 22. Februar 2014

„Haben Institutionen und Unternehmen von den Künstlern die Rolle der Avantgarde übernommen?“ „Unser Ziel ist es, Menschen individualistischer zu machen.“

Kunst, Kulturökonomie, Guggenheim Foundation, Richard Armstrong, Berlin, Deutsche Guggenheim, Abu Dhabi, UBS Bank, Aufmerksamkeitsökonomie
Welt am Sonntag, 29. Juli 2012

Blickblockaden „Alfredo Jaar steht beispielhaft für den Künstler als engagierten Intellektuellen, der zwischen verschiedenen Öffentlichkeiten vermittelt, um den Betrachter zum Handeln aufzufordern – notfalls mit dem Holzhammer.“

Kunst, Alfredo Jaar, Berlin, NGBK, Berlinische Galerie, Alte Nationalgalerie, Frank Wagner, Bertolt Brecht, Kevin Carter, Ruanda
Der Tagesspiegel, 19. Juni 2012

Körper, aus den Fugen „Dass die Fetten, die Alten, die Zernarbten auf Mikhailovs Fotos noch immer die Würde bewahrten, liest man häufig. Dabei liegt deren sprengende Kraft doch darin, dass sie die Ökonomie der Würde komplett infrage stellen.“

Kunst, Boris Mikhailov, Fotografie, Berlinische Galerie, Ukraine, Sowjetunion, Berlin, Thomas Struth, Andreas Gursky
Die Welt, 13. April 2012

Das Gewicht der Stadt „Ein Haus bezieht seine Rechtfertigung durch das Streben nach oben, durch das, was es dem Himmel entgegen bringt. Alles was am Schwerbelastungskörper oben ist, dient nur dazu, nach unten zu drücken.“

Kunst, Architektur, Schwerbelastungskörper, Berlin, Germania, Albert Speer, Adolf Hitler
Der Tagesspiegel, 08. Januar 2012

Entartete Kunst lebt! „Diese Utopie endet nicht in Polen. Sie zielt auf die Überwindung hinfälliger Festschreibungen durch Rasse, Religion, Geschlecht und Nationalität, die zur Erfindung und Unterdrückung von Minderheiten führen.“

Kunst, Yael Bartana, Jewish Renaissance Movement in Poland, Berlin Biennale, Berlin, Warschau, Israel, Zionismus, Venedig-Biennale
Die Welt, 06. Januar 2012

Die Welterklärer „Die Gebäude von Graft illustrieren zwar Ideen von Wandel, lassen dabei aber wenig Raum diesen zu gestalten.“

Kunst, Kulturökonomie, Architektur, Graft Architects, Berlin, Haus am Waldsee, Katja Blomberg, Dubai, Henry Moore, Tony Cragg
Der Tagesspiegel, 29. November 2011

Schlecht gerahmt „‚Based in Berlin‘ verkörpert ein scheinheiliges Verständnis von Ausdrucksfreiheit, wie es beispielhaft ist für demokratische Gesellschaften in der Geiselhaft des Marktes“

Kunst, Kulturökonomie, Architektur, Based in Berlin, Berlin, Dellbrügge & de Moll, Ellen Blumenstein, Gordon Matta-Clark, Haben und Brauchen, Ingo Vetter, Luigi Snozzi, Stadtentwicklung
Der Tagesspiegel, 05. Juli 2011

Vorsicht, Sprengung „Bomben und Kunstwerke haben manches gemeinsam. Ihre größte Wirkung entfalten sie in der Vorstellungskraft.“

Kunst, Berlin, Matthew Bown, Monica Bonvicini, Moskau, Sasha Auerbakh
Der Tagesspiegel, 07. Januar 2011

Wer sich auf das Leben einlässt, wird verletzt „Michael Schmidts Fotografien bilden nicht einfach Gegenstände ab. Sie geben Situationen wieder, in denen die einzige feste Koordinate das Gegenüber ist.“

Kunst, Michael Schmidt, Haus der Kunst, Bernd und Hilla Becher, Andreas Gursky, Berlin, Deutsche Einheit
Welt am Sonntag, 23. Mai 2010

Berlin ist gar nicht so hart wie du denkst „Was Böhmen Smetanas Moldau war, ist diese Skizze für das improvisierte Leben in den Altbauten der Second-Hand-Metropole.“

Musik, Lonski & Classen, Post-Rock, Berlin, Masha Qrella, Simon Reynolds, Bodi Bill, Hausmusik, morr music, sinnbus, The Notwist
Der Tagesspiegel, 03. Januar 2010

Forderung zum Tanz „Wir haben die Stadt von unseren Kindern nur geliehen: Früher kämpften Eltern für Frieden und den Umweltschutz. Heute engagieren sie sich für friedliches Feiern und Artenschutz für Clubs.“

Musik, Kulturökonomie, Reise, Berlin, Nachtleben, Berlin Music Week, Club Commission, Dimitri Hegemann, Techno, Tresor, Berghain, Konzertindustrie, Musikindustrie
Der Tagesspiegel, 02. Januar 2010

Im Tosen der Turbinen „Im Spiel mit den Bildern lockert Hito Steyerl die Knoten zwischen Medieninszenierung und kollektiven Vorstellungen – die Seile, in denen wir alle hängen.“

Kunst, Berlin, Hito Steyerl, NBK
Der Tagesspiegel, 05. Oktober 2009

Organisation ist alles „War Christine Hill im vorigen Leben ein Bauhaus-Direktor, dann bestimmt der Sozialist Hannes Meyer mit seiner Devise „Volksbedarf statt Luxusbedarf“.“

Kunst, Bauhaus, Berlin, Christine Hill, Gerd Harry Lybke, Martin-Gropius-Bau, Ikea
Der Tagesspiegel, 26. Juli 2009

Das lodernde Feuer des Irrsinns „Da draußen die Stadt ist voll von kreativen Selbstverwirklichern, aus deren Blicken die Gier nach Geltung spricht. Doch kaum jemand hat dieses Feuer des Irrsinns in den Augen.“

Kunst, Musik, Kulturökonomie, Berlin, Karmanoia, Les Haferflocken Swingers, Neukölln
Der Tagesspiegel, 27. März 2009
adkv - art cologne preis
für kunstkritik 2012