— Berlin Biennale

Drei Farben Grau „Michael Schmidts Werk ist eine unkompromittierbare Widerständigkeit eingeschrieben. Gerade, weil es völlig frei von Agitation, Theatralität und Drama ist. Weil es sich in formale Konflikte stürzt, in denen jede Behauptung gegen deren Aufhebung steht.“

Kunst, Michael Schmidt, Fotografie, William Egglestone, John Gossage, Werkstatt für Photographie, Bernd und Hilla Becher, Laura Bielau, Prix Pictet, Venedig-Biennale, Rudolf Springer, Tobias Zielony, Museum of Modern Art, Andreas Gursky, Tom Holert, Berlin Biennale
frieze d/e, 18. November 2014

Im Karneval der Zeichen „So wie Andy Warhol die Methoden von Hollywood und Popkultur übernahm, stürzen sich Post-Internet-Künstler auf die Ästhetik von Werbung und Industriedesign: Die Produktionsapparate sind super. Jetzt gehören sie uns!“

Kunst, Kulturökonomie, Post-Internet Art, DIS, DIS Magazine, Berlin Biennale, Ryan Trecartin, Yngve Holen, Camille Henrot, Kraupa-Tuskany Zeidler, Florian Auer, Lizzie Fitch, Andy Warhol, Timur Si-Qin, Katja Novitskova, Avery Singer, Nora Schultz, Oliver Laric, Nikolai Richter, Digitalisierung
Die Zeit, 09. Oktober 2014

Wo Tom und Jerry auf Bertolt Brecht treffen „Gerade dass Trecartin sich nicht lange mit Fragen kritischer Kunsttheorie aufhält, beschert ihm eine beachtliche Hellsichtigkeit für techno-soziale Entwicklungen.“

Kunst, Ryan Trecartin, Lizzie Fitch, DIS, Kunst-Werke, Post-Internet Art, Berlin Biennale, Sprüth Magers, Regen Projects, Andrea Rosen, Ingvild Goetz, Bertolt Brecht
Die Welt, 02. Oktober 2014

Kassel wird schärfer „Von Adam Szymczyk darf man erwarten, dass er dem Spiritistischen und Mystischen der documenta 13 intellektuelle Schärfe und Kriterien entgegen stellt.“

Kunst, Adam Szymczyk, documenta 14, Carolyn Christov-Bakargiev, documenta 13, Berlin Biennale, 55. Biennale von Venedig, Kunsthalle Basel
Die Welt, 23. November 2013

Fernweh nach Gestern „Die 2000er- und 2010er-Jahre sind die Zeit des Retrofuturismus. Man projiziert die Gegenwart in die Vergangenheit, schickt Echolote in die Tiefe, als fände unsere Zeit aus sich selbst heraus keinen Halt.“

Kunst, Kulturökonomie, Retromania, Retrofuturismus, Zukunft, Moderne, Kunstmarkt, Kopie, Urheberschaft, Gerard Byrne, Imi Knoebel, Blinky Palermo, Lyonel Feininger, Josef Albers, Berlin Biennale, documenta 12, Gimhongsok, Jeppe Hein, Liu Ye, Roberta Lima, Rudolf Schwarzkogler, W. G. Sebald, Adolph Menzel, Istanbul Biennale, Gordon Matta-Clark, Kunsthalle Wien, Salon der Angst, Frieze London, Frieze Masters, Nan Goldin, David Zwirner, Larry Gagosian, Hauser & Wirth, Kasper König, Manifesta 10, Maria Lassnig, Marlene Dumas, When Attitude becomes Form, Kapitalistischer Realismus, Roy Lichtenstein, Andy Warhol, Appropriation Art, Elaine Sturtevant, Sherry Levine, Kasimir Malewitsch, Gustave Courbet, Tanja Ostojic, Rosemarie Trockel, Young British Artists, Imran Qureshi, Stelios Faitakis, Saâdane Afif, Peter Roehr, Nicolas Bourriaud, Postproduktion, Simon Reynolds, Herbert Hinteregger
Weltkunst, 19. November 2013

Europa, eine Ausstellung „Ich rutsche gerade in so einen verkniffenen Dokumentarismusdiskurs ab, aber diese Art von als kritischer Kunst getarntem Sozialporno geht mir einfach enorm auf den Zeiger.“

Kunst, Kulturökonomie, Reise, Berlin Biennale, Manifesta, Newtopia, Steirischer Herbst, Joanna Warsza, Florian Malzacher, Artur Zmijewski, Carolyn Christov-Bakargiev, Mikhail Karikis, Uriel Orlow, Renzo Martens, Marcel Broodthaers, Jörg Heiser, Yael Bartana, Jewish Renaissance Movement in Poland, Jonas Staal, Jérôme Bel, Miroslaw Patecki, Mechelen, Genk, Palästina
vonhundert, 11. Dezember 2012

Klotzt nicht so politisch! „Es scheint, als seien die Demonstrationszüge vergangener Jahrzehnte direkt in die Museen marschiert, von den Besucherzählern nüchtern registriert.“

Kunst, Kulturökonomie, Medien, Newtopia, Mechelen, Menschenrechte, Katerina Gregos, David Goldblatt, Alfredo Jaar, Thomas Locher, Satch Hoyt, Sammy Baloji, Kongo, Pablo Picasso, Andy Warhol, Thomas Hirschhorn, Renzo Martens, Berlin Biennale, Bertolt Brecht
Die Welt, 30. November 2012

Kunst macht Staat „Beim Steirischen Herbst entsteht in den besten Momenten eine gefühlte Synchronisierung mit dem Weltgeschehen. Und in den schlechteren ein Senden auf vielen Kanälen, eine Ablösung in viele kleine Welten.“

Kunst, Architektur, Steirischer Herbst, Graz, Michelangelo Pistoletto, cittadellarte, constructLab, raumlabor, Chantal Mouffe, Public Movement, Anna Jermolaewa, Berlin Biennale
monopol, 27. September 2012

Schreck lass nach! „Was ist der Aufruf zur freiwilligen Buchabgabe gegen die Vernichtung kulturellen Erbes im Faschismus? Was eine provokante Kunstaktion gegen das Feuer der Empörung, das zur Zeit auf die Berlin Biennale und den Künstler Martin Zet niedergeht?“

Kunst, Kulturökonomie, Berlin Biennale, Martin Zet, Artur Zmijewski, Christoph Tannert, Haus der Kulturen, ifa-Galerie, Martin-Gropius-Bau, Thilo Sarrazin

Entartete Kunst lebt! „Diese Utopie endet nicht in Polen. Sie zielt auf die Überwindung hinfälliger Festschreibungen durch Rasse, Religion, Geschlecht und Nationalität, die zur Erfindung und Unterdrückung von Minderheiten führen.“

Kunst, Yael Bartana, Jewish Renaissance Movement in Poland, Berlin Biennale, Berlin, Warschau, Israel, Zionismus, Venedig-Biennale
Die Welt, 06. Januar 2012

Wer draußen wartet „Wer von Kunst spricht, muss von Rahmen sprechen. Und Marlene versteht es auf entwaffnend ungekünstelte Weise, diese zu unterlaufen, zu überschreiten und zu brechen.“

Kunst, Berlin-Biennale, Marlene Haring, Wiener Secession

Staffellauf in den Kunst-Werken „Direktorin Gabriele Horn will den Künstlern etwas zurückgeben. Es ist ein guter Deal für beide Seiten.“

Kunst, Angela Bulloch, Artur Zmijewski, Berlin Biennale, Cerith Wyn Evans, Dominique Gonzales-Foerster, Jean-Michel Wicker, Kunst-Werke, Tilo Schulz
Der Tagesspiegel, 14. November 2010

Ein Aktionskünstler durchlöchert Berlin „Themen, die mit Reflexen wie Angst, Ekel oder Scham behaftet sind, befreit Adrian Lohmüller von Wertungen und legt ihre Funktion im großen Austauschsystem offen.“

Kunst, Adrian Lohmüller, Berlin Biennale, Christine Hill
Der Tagesspiegel, 11. Juli 2010
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für kunstkritik 2012