— Aufmerksamkeitsökonomie

Wo ist das Geld? „Kunst und Geld nehmen gerade einen sagenhaften Platztausch vor. Kunst wird zur Währung, härter als Coltan und Gold.“

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Spike Art Quarterly, 23. Juni 2014

Ich bin ein Avatar, holt mich hier raus! „Ryan Trecartin gelingt ein Digital-Surrealismus, der das Verdrängte der medialen Konditionierungen und Formeln zutage bringt, die Kommunikation am Ende der Gründerzeit des Internets regeln.“

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Welt am Sonntag, 16. März 2014

Das fiese Geld „Es scheint an der Zeit, aufzuhören von „dem Kunstmarkt“ zu sprechen. Man spricht ja auch selten vom Lebensmittelmarkt. Es gibt den Kunsthandel, und es gibt die Kunstindustrie.“

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Die Zeit, 28. November 2013

Kunst ist, wer dabei ist „Wie könnte man klarer darstellen, dass es in der Kunst wie im Rap vor allem um die Verteilung von Fläche und Aufmerksamkeit geht. Dabei ist, wer dabei ist, und wer dagegen ist, erscheint halt nicht.“

Kunst, Musik, Kulturökonomie, Jay-Z, Pace Gallery, Marina Abramovic, Jerry Saltz, Rap, Aufmerksamkeitsökonomie
Die Welt, 12. Juli 2013

„Haben Institutionen und Unternehmen von den Künstlern die Rolle der Avantgarde übernommen?“ „Unser Ziel ist es, Menschen individualistischer zu machen.“

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Welt am Sonntag, 29. Juli 2012

Regeln für den Menschenzoo „Wie der kommerzielle Schaustellerbetrieb und die Humanwissenschaften Hand in Hand gingen, um aus dem Menschen ein Objekt zu machen, führt eine Ausstellung im Pariser Musée du quai Branly anschaulich vor.“

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Welt am Sonntag, 20. Mai 1012

Im Wolkenkuckucks-Eye „Zu hoffen wäre, dass die Kommunen bald lernen, der Suggestionskraft von Beratern und Werbern etwas entgegenzusetzen. Und die öffentliche Hand ihre Souveränität behält in der Getriebenheit der globalen Eventökonomie.“

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Der Tagesspiegel, 23. April 2012

Andy Warhols Ruhm-Service „Während für Warhols „Screen Tests“ die Modelle ins Ungewisse blickten, sind wir Heutigen daran gewöhnt, erst im Auge der Kamera zu existieren.“

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Der Tagesspiegel, 19. Februar 2012

Selbstfabrik. Disziplinierung und Einsamkeit in der Popkultur „Der Performer in Fabian Chiquets “Trigger Orgie” ist das Modell für den omnipotenten Selbstunternehmer, den sich die Ökonomie von uns wünscht: ausführendes Organ elektrosozialer Imperative, gefangen im Loop der Selbstverwirklichung.“

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Verlag für moderne Kunst Nürnberg, 16. Mai 2012

„So viel Talent! So viel Originalität!“ „Der Verwertungskreislauf schließt sich zum Hamsterrad, in dem die Konsumenten als Produzenten selbst die Energie erzeugen, die sie auf der Stelle hält.“

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Die Welt, 22. Februar 2011

Im Glashaus „Die Bilder stehen still und der Besucher streift durch die Kulissen eines Schauspiels falscher Sehnsüchte und geplatzter Träume.“

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Der Tagesspiegel, 10. Februar 2011

Optimiere dich selbst „Events wie das Melt, auf denen die kreative Klasse sich selbst feiert, sind nicht mehr Orte einer Gegenkultur wie einst Woodstock. Sie sind Biopolitik im Sinne Giorgio Agambens.“

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Der Tagesspiegel, 18. Juli 2010

Anti-Clubmusik „Mit Telepathe wird deutlich, dass man sich heute kaum noch in Ruhe verweigern kann, wo die richtige Haltung nicht mehr ist als eine flüchtige Währung in der Aufmerksamkeitsökonomie des globalen Hipstertums.“

Musik, Telepathe, Picknick, Aufmerksamkeitsökonomie
Der Tagesspiegel, 03. Mai 2009
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für kunstkritik 2012